Film

Edinburgh Film Festival zeigt "Anatomie'

01.01.1970 01:00 • von

Festival-Direktorin wählte als Eröffnungsfilm "" (, 28. September) aus. Auch wenn das schottische Festival mit Cannes-Gewinner und dem Abschlussfilm "" (, 30. November) von keine Weltpremieren aufbietet, gibt es in Edinburgh viele interessante Filme zu sehen. So werden hier "The House of Mirth" von mit und Dan Akroyd sowie Sci-Fi-Abenteuer "" mit und erstmals dem internationalen Publikum vorgeführt. Unter den Galavorführungen befinden sich der brasilianische Beitrag "" (Gewinner in Karlovy Vary), "" (, 26. Oktober) von (mit ), der Coen-Brothers-Film "O Brother, Where Art Thou?" (, 19. Oktober) mit sowie Regiedebüt "" mit und . Der deutsche Erfolgsfilm "" wird in der "Late Night Romps"-Sektion vorgeführt, eine Spätvorstellungsreihe, die auf Horrorfilme und Psychothriller spezialisiert ist. Mehr als das London Film Festival ist das Edinburgher Event auch für die heimische Filmindustrie von Bedeutung, denn hier kristallisieren sich regelmäßig neue Trends heraus. Von Interesse dürften in diesem Jahr "There Is Only One Jimmy Grimble" (mit ), "" (mit Tony Colette) sowie das Debüt des Musikvideo-Regisseurs Jamie Thraves, "The Low Down", sein. Thraves war auch einer der Regisseure, dessen Arbeit bereits in der vor vier Jahren ins Leben gerufenen Sektion "Mirrorball" gezeigt wurde, eine Reihe für Nachwuchstalente, in der in den Vorjahren bereits auf die Musikvideo-Arbeiten von ("") hingewiesen wurde. Auf der Suche nach innovativen Regisseuren sollte man sich auch weder die Kurzfilm-Sektion "Explosive Shorts" entgehen lassen, noch die auf internationale Nachwuchstalente spezialisierte "Rosebud Section", in der u.a. Michael Hanekes "Code Unknown", Kristian Levrings "The King Is Alive (Dogma#4)" () sowie der mexikanische Kampfhunde-Shocker "Amores perros" läuft. Eine andere Sektion, die viel Aufmerksamkeit erregt, ist die Dokumentarfilmreihe "Imagining Realities", die dieses Jahr von dem Internet-Filmdistributions-Firma article 27 gesponsort wird. Hier laufen Filme wie "A Brief History of Errol Morris" des schottischen Oscar-Preisträgers , "Caesar's Park" und "Gaea Girls", der neue Film von den Machern der Reportage "Divorce Iranian Style"