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Radio Bremen mit ausgeglichenem Jahresergebnis

Die kleinste Sendeanstalt innerhalb der ARD hat das zweite Corona-Jahr ohne rote Zahlen überstanden.

23.09.2022 10:12 • von Frank Heine
Yvette Gerner (Bild: Radio Bremen/Matthias Hornung)

Radio Bremen schrieb im vergangenen Jahr eine solide schwarze Null. Plus ein paar Zerquetschte. Der durch den Rundfunkrat genehmigte Jahresabschluss 2021 weist einen Jahresüberschuss von 0,2 Mio. Euro aus. Die Gesamterträge lagen bei 114,9 Mio. Euro und damit um rund 4,4 Mio. Euro höher als im Vorjahr.

Intendantin Yvette Gerner spricht aufgrund der Corona-Pandemie und der lange ungeklärten Situation um den Rundfunkbeitrag von einer "unsicheren Übergangszeit", in der es Radio Bremen "dank umsichtiger Planungen" gelungen sei, "das Programm ohne Wenn und Aber nach vorne zu stellen und mehr Menschen als zuvor zu erreichen." Gerner stellt klar: "Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes für eine Beitragsanpassung Mitte 2021 und damit die Wiederherstellung der bedarfsgerechten Finanzierung der Sender waren die wesentlichen Faktoren, dass Radio Bremen 2021 mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließt." Gerner sieht den Jahresabschluss als "ersten Schritt auf dem Weg zu unserem Finanzziel, am Ende der Beitragsperiode ein ausgeglichenes operatives Ergebnis vorzulegen. Zu den zentralen Aufgaben von Radio Bremen gehört es weiterhin, wo immer möglich, Prozesse und Produkte zu überprüfen und zu optimieren, ohne das Programm einzuschränken, denn das ist unser Auftrag."