Kino

Drei Studentenoscars für Deutschland

Fünf Filme deutscher Filmhochschulen sind für den Studendenoscar nominiert worden, drei haben ihn auch gewonnen.

23.09.2022 09:53 • von Jochen Müller
Einer der drei deutschen Studentenoscar-Gewinner: "Laika und Nemo" (Bild: Georg Meyer/Vincent Engel)

Tolle Quote: drei der fünf für den Studentenoscar nominierten Filme deutscher Filmhochschulen - und damit 60 Prozent - werden am 20. Oktober auch ausgezeichnet. Das geht aus der jetzt von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences veröffentlichten Preisträgerliste hervor.

Gleich zwei Studentenoscars gehen an Studierende der HFF München; in der Kategorie "Narrative" an Kurzfilm Almost Home" von Autor und Regisseur Nils Keller über eine Weltraumforscherin und ihren pubertierenden Sohn, die sich nach einem längeren Aufenthalt im All auf ihre Rückkehr auf die Erde freuen, dann aber erfahren, dass dort ein hochansteckender Virus ausgebrochen ist und sich entscheiden müssen, ob sie landen oder ins All zurückkehren sollen, sowie Welf Reinharts Kurzfilm "Eigenheim" (Drehbuch: Tünde Sautier) über ein Seniorenpaar, das sich nach einer Eigenbedarfskündigung schwer tut, eine neue Wohnung zu finden.

In der Kategorie "Animation" erhält "Laika und Nemo" von Jan Gadermann (Drehbuch) und Sebastian Gadow den Studentenoscar. Der an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf entstandene Abschlussfilm erzählt die Geschichte des Tauchers Nemo, der in dem Küstendorf, in dem er lebt, als Außenseiter gilt. Sein Leben ändert sich grundlegend, als er die Astronautin Laika kennenlernt.

Welcher der prämierten Filme den Studentenoscar in Gold, Silber und Bronze bekommt, wird erst bei der Verleihung am 20. Oktober bekannt gegeben. Alle Gewinnerfilme haben sich damit für eine Ocarnominierung in den Kategorien "Bester animierter Kurzfilm", "Bester Kurzfilm" und "Bester kurzer Dokumentarfilm" qualifiziert.