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"Tagebuch einer Pariser Affäre" eröffnet Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg

2020 war Regisseur Emmanuel Mouret mit "Love Affair(s)" bereits auf dem Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg vertreten gewesen, in diesem Jahr eröffnet sein aktueller Film "Tagebuch einer Pariser Affäre" das Festival.

22.09.2022 13:33 • von Jochen Müller
Eröffnungsfilm des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg: "Tagebuch einer Pariser Affäre" (Bild: Kinology)

Die Deutschlandpremiere von Tagebuch einer Pariser Affäre" mit Sandrine Kiberlain und Vincent Macaigne in den Hauptrollen eröffnet am 17. November die 71. Ausgabe des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg. Das gab das Festival heute bekannt. Regisseur Emmanuel Mouret kehrt damit auf das Festival zurück, wo er 2020 seinen Vorgängerfilm "Love Affair(s)" präsentiert hatte.

Erstmals bietet das Festival in diesem Jahr ein Midnight Screening an; gezeigt wird der Animationsfilm "Unicorn Wars" des spanischen Regisseurs Alberto Vazquez.

Ebenfalls heute bekannt gegeben hat das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg das Programm für den Wettbewerb "On the Rise", den das Festival als sein "Herzstück" bezeichnet. In diesem internationalen Wettbewerb konkurrieren in diesem Jahr 16 Beiträge um die sechs mit mehr als 50.000 Euro dotierten Preise.

Dazu zählen u.a. das Spielfilmdebüt der Regisseurin Christina Tynkevych, "How is Katia?", das Langfilmdebüt des tunesischen Filmemachers und Musikers Youssef Chebbi, "Ashkal", Ali Cherris Drama "The Dam", der in Locarno mit drei Preisen ausgezeichnete "Tengo suenos eléctricos", das Langfilmdebüt von Regisseurin und Drehbuchautorin Valentina Maurel, "Joyland", der erste Beitrag aus Pakistan, der für das Festival de Cannes ausgewählt worden war, und Goran Stolevskis "You won't be alone" mit Noomi Rapace in der Hauptrolle.

Ergänzend zum internationalen Wettbewerb des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg zeigt die Sektion Pushing the Boundaries dort Werke bereits etablierter Regisseure, die "die aus Sicht des Programmteams auf originelle und wagemutige Weise die Grenzen des Mediums Film ausloten oder gar verschieben", wie es in der Mitteilung des Festivals heißt.

Zu den Filmen, die in der Sektion Pushing the Boundaries gezeigt werden, gehören u.a. Rodrigo Sorogoyens "The Beasts" und Lav Diaz' "When the Waves are gone".

Weitere Informationen zum Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg, das von 17. bis 27. November stattfindet, unter www.iffmh.de.