Kino

Fernsehpreisgewinner im Rennen um Günter Rohrbach Filmpreis

Gestern Abend wurde "Die Wannseekonferenz" als bester Fernsehfilm mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Das von Matti Geschonneck inszenierte historische Drama steht auch auf der heute veröffentlichten Shortlist für den Günter Rohrbach Filmpreis.

15.09.2022 13:38 • von Jochen Müller
Auf der Shortlist für den Günter Rohrbach Filmpreis: "Die Wannseekonferenz" (Bild: ZDF)

Aus 71 Einsendungen hat die Vorjury jetzt eine aus acht Projekten bestehende Shortlist für den Günter Rohrbach Filmpreis, der am 4. November zum zwölften Mal in Rohrbachs Geburtsstadt Neunkirchen vergeben wird, erstellt.

Neben dem gestern als bester Fernsehfilm mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten historischen Drama "Die Wannseekonferenz" (Regie: Matti Geschonneck) gehören dazu Maggie Perens Der Passfälscher", Wendla Nölles Ein großes Versprechen", Aelrun Goettes In einem Land, das es nicht mehr gibt", Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie" (Regie: Stefan Sarazin, Peter Keller, Julia Beckers Over & Out", Andreas Dresens Rabiye Kurnaz gegen George W Bush" und Karoline Herfurths Wunderschön".

Aus diesen Filmen wählt eine Jury unter dem Vorsitz von Iris Berben vier nominierte Filme aus, die von 31. Oktober bis 3. November im Rahmen der Finalistenwoche in der Stummschen Reithalle in Neunkirchen gezeigt werden.

Im Rahmen des Günter Rohrbach Filmpreises werden neben dem mit 10.000 Euro dotierten Preis für den besten Film, der Preis für den besten Darsteller / die beste Darstellerin in Höhe, dotiert mit 5.000 Euro sowie drei Sonderpreise in Höhe von 2.500 Euro, 3.500 Euro und 5.000 Euro vergeben.

Bereits am 3. November wird der Drehbuchpreis verliehen, den die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e.V. (VeDRA) und der Master School Drehbuch Berlin (MSD) vergibt. Dafür wurden einer Pressemitteilung zufolge 49 Drehbuch-Exposés eingereicht.