Produktion

Serienförderung in Hamburg wird fortgeführt

Bei einem Besuch am Set der historischen Crime-Thriller-Serie "Die Quellen des Bösen" erklärte Kultursenator Carsten Brosda, dass die 2019 eingeführte Förderung von Highend-Serien fortgeführt wird.

09.09.2022 13:45 • von Jochen Müller
Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (3.v.l.) am Set von "Die Quellen des Bösen" mit (v.l.n.r.): Helge Albers (MOIN Filmförderung), den Darstellern Henriette Confurius und Fahri Yardim, Regisseur Stephan Rick, Drehbuchautorin Catharina Junk sowie Björn Vosgerau (Wüste Medien) (Bild: RTL/Wüste Medien/Anke Neugebauer)

Die Ende 2019 eingeführte Förderung von Highend-Serien durch die MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein wird fortgeführt. Das gab Kultursenator Carsten Brosda bei einem Setbesuch der historischen Crime-Thriller-Serie "Die Quellen des Bösen", die derzeit in Hamburg gedreht wird bekannt.

"Die Serienförderung ist ein voller Erfolg für den Filmstandort Hamburg. Hochklassige Serien konnten so in der Stadt und im Norden produziert werden. Damit unterstützen wir nicht nur die Filmszene im Norden, sondern sind als Filmstandort auch auf renommierten Festivals erfolgreich präsent. Vor allem dem unabhängigen Produktionssektor können wir mit der Förderung wichtige Rückendeckung und Anreize bieten, Stoffe hier vor Ort zu entwickeln, zu produzieren und auf vielfältigen Wegen ans Publikum zu bringen. Diesen Erfolg wollen wir fortsetzen und machen uns daher in den aktuellen Haushaltsverhandlungen dafür stark, die Serienmittel in Höhe von einer Million Euro im Jahr auch künftig zur Verfügung zu stellen", erklärt Kultursenator Carsten Brosda.

Nach Angaben der MOIN Filmförderung Schleswig-Holstein kamen die jährlichen Mittel in Höhe von einer Mio. Euro in den Jahren 2019 und 2020 aus dem Haushalt der Hansestadt Hamburg, in den Jahren 2021 und 2022 wurden sie aus Corona-Mitteln finanziert.

Seit Beginn der Förderung seien laut der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein 35 Highendserien mit rund 3,7 Mio. Euro unterstützt worden. Dabei wurden acht Produktions-, 17 Drehbuch- und zehn Projektentwicklungsförderungen vergeben worden.