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Bitte jetzt nur noch "Prime Video"

In einer aktuellen Pressemitteilung von Amazon Studios zu einer neuen Serie findet sich ein interessanter Hinweis.

18.08.2022 17:22 • von Jörg Rumbucher
Mythisches Western-Drama: "The English" (Bild: Prime Video)

Am 18. August hat Amazon Studios eine Pressemitteilung zu einer neuen Serie herausgegeben. Fast interessanter: Vorangestellt ist ein Hinweis an Herausgeber/Redakteure ("note to editor"). Wörtlich heißt es dort: "Please refer to our streaming service as Prime Video and not Amazon Prime Video." Also: "Bitte bezeichnen Sie unseren Streaming-Dienst als Prime Video und nicht als Amazon Prime Video."

Branchenkenner berichten, dass Amazon bereits im Juli Änderungen an der Benutzeroberfläche seiner Streaming-Plattform angekündigt hatte und damit begann, nicht mehr auf seinen Firmennamen zu referenzieren.

Nach der Übernahme des britischen Streaming- und DVD-Verleihdienstes Lovefilm im Jahr 2011 wurde die Plattform in Prime Video umbenannt und in ausgewählten europäischen Ländern eingeführt. Im April 2016 stellte Amazon Prime Video in den USA als eigenständigen Dienst unabhängig von der Prime-Mitgliedschaft für 8,99 Dollar pro Monat zur Verfügung. Später im Jahr startete Prime Video weltweit in zahlreichen Märkten, außer in China, Kuba, Iran, Nordkorea, Russland und Syrien.

Der eigentliche Inhalt der Amazon Studios-Mitteilung betrifft die Miniserie "The English": Mit Emily Blunt und Chaske Spencer in den Hauptrollen, wird sie als ein mythisches Western-Drama des Autors und Regisseurs Hugo Blick ("The Honourable Woman") beschrieben. Die Serie ist eine Koproduktion von Amazon Studios und der BBC. Alle sechs Episoden der Serie werden im November exklusiv in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und den nordischen Ländern auf Prime Video ausgestrahlt, nachdem sie in Großbritannien auf BBC Two und dem BBC-iPlayer zu sehen sind. Der weltweite Vertrieb wird von All3Media International übernommen.