Kino

Filmmesse 2022 eröffnet

"Wir glauben an die Zukunft des Kinos!" Mit dieser klaren Ansage wurde heute die Filmmesse Köln eröffnet - und mit dem Versprechen, 2023 noch eine Schippe draufzulegen.

16.08.2022 17:12 • von Marc Mensch
Timo Busch (m.), Martin Molgedey und Dominik Porschen gaben den Startschuss für die Filmmesse 2022 (Bild: Cornelius Tometten)

Rund zweieinhalb Jahre Pandemie liegen mittlerweile hinter uns - umso schöner sei es, nun (fast) unbeschwert zusammenkommen zu können. Mit diesen Worten eröffnete Timo Busch, Geschäftsführer der Busch Glatz GmbH als Gastgeber die Filmmesse Köln gemeinsam mit MMmedia-Gründer und Filmmesse-Vater Martin Molgedey sowie Dominik Porschen, der als Moderator seit 2018 mit viel Schwung und noch mehr Kinoliebe einen Rahmen für die zahlreichen Verleihpräsentationen schafft. Und Busch fuhr mit einer klaren Ansage fort: "Wir glauben an die Zukunft des Kinos!" - eine Haltung, die man unter anderem in Investitionen wie jene in die MMmedia auch klar belege. Er wünsche sich, dass von der Filmmesse ein Signal ausgehen werde. Eines, das angesichts absehbar herausfordernder Monate auch besonders wichtig ist. Als Kölner konnte er der Branche auch ein standesgemäßes "Et kütt wie ett kütt" mit auf den Weg geben - denn neuerliche Sorgen vor möglichen Corona-Auflagen hin oder her: Auf viel Highlights der kommenden Monate darf man sich ebenso freuen, wie auf ein schon jetzt sehr stark bestücktes 2023 - das machten schon die ersten acht Verleihpräsentationen deutlich.

Tatsächlich konnte Busch schon jetzt ankündigen, dass man sich für die Zukunft der Filmmesse noch viel vorgenommen hat - so soll das Programm schon im nächsten Jahr so stark ausgebaut werden, dass man 2023 auf ein viertägiges Event setzt. Unterdessen gab es auch ein kleines Jubiläum zu feiern - für das Martin Molgedey besonderer Applaus zuteil wurde: für 15 Jahre Filmmesse, für 15 Jahre eines Events, das die Branche zusammenbringt. Auch und gerade in schwierigen Zeiten. Weswegen sich ausdrücklicher Dank von Busch nicht nur an die vielen Sponsoren und Partner (darunter nicht zuletzt Köln Business, die Stadt Köln und die Film- und Medienstiftung NRW), die Verleiher und Dienstleister richtete. Sondern vor allem an die Gäste. Die nach einem informationsreichen Tag am Abend noch eine exklusive Premiere im Cinedom genießen dürfen - mit Der Nachname" von Constantin Film.