Produktion

FFA hat eine "Million Minuten" Zeit

Christopher Doll, einer der beiden Produzenten und Geschäftsführer von Hellinger & Doll, die mit "Wunderschön" einen Riesenhit landete, arbeitet an seinem ersten Kinofilm als Regisseur, "Eine Million Minuten". Die Familiengeschichte gehört zu den Projekten, die die FFA in ihrer jüngsten Sitzung fördert.

01.07.2022 14:46 • von Heike Angermaier
FFA fördert Christopher Dolls Regiearbeit (Bild: Florian Liedel/Deutsche Filmakademie)

Christopher Doll, einer der beiden Produzenten und Geschäftsführer von Hellinger & Doll, die zuletzt mit Wunderschön" einen Riesenhit landete, arbeitet an seinem ersten Kinofilm als Regisseur, "Eine Million Minuten". Die Geschichte um eine Familie, die um die Welt reist, gehört zu den Projekten, die die FFA in seiner jüngsten Sitzung fördert. Das Drehbuch schrieben Monika Hebborn und Tim Hebborn, die bereits die Hellinger & Doll-Produktion Einfach mal was Schönes" (ehemals "Mal was Neues") skripteten, sowie Ulla Ziemann und Malte Welding. Die FFA fördert die Produktion mit 600.000 Euro.

Unterstützt wird außerdem Cyrill Boss' und Philipp Stennerts Hagen von Tronje" nach Wolfgang Hohlbein, das die Nibelungensaga neu interpretiert. Das Projekt war 2019 als Kinofilm und Serie von Constantin angekündigt worden. Die Münchner erhalten 675.000 Euro. Sandra Kaudelka und Pilotinnen Film arbeiten mit Hilfe einer Finanzspritze von 100.000 Euro an ihrem Dokumentarfilm "War Holidays", in dem die Regisseurin von Wagenknecht" und Einzelkämpfer" einen Manager porträtiert, der im Urlaub als Kriegsfotograf tätig ist.

Die FFA unterstützt außerdem mit 25.000 Euro die Drehbucharbeit von Friederike Jehn, die den Roman "Identitti" von Mithu Sanyals adaptiert, in der die wahre Identität einer weißen Professorin für Postkolonialismus, die sich als Person of Color ausgibt, enttarnt wird. Razor Film produziert.

Insgesamt 5,2 Mio. Euro wurden an 21 Projekte vergeben. Alle Förderungen im Überblick.