Kino

Die Branche trauert um Thea Muckli

Die Kinobranche hat einen ganz besonderen Menschen verloren: Thea Muckli, die sich neben ihrer prägenden Rolle für die deutsche Kinolandschaft seit Jahrzehnten mit ganzem Herzen für Leprakranke in Indien engagiert hat, ist verstorben.

30.06.2022 16:27 • von Marc Mensch
Thea Muckli mit ihren Töchtern Astrid und Kathrin im Jahr 2016 bei der Vorstellung der Pläne für das im November 2017 eröffnete neue Auricher Kino (Bild: Ostfriesen Zeitung)

Sie lebte Kino, sie lebte soziales Engagement - und sie prägte die Branche unter anderem über ihre zentrale Rolle bei der Vernetzung der norddeutschen Kinos und der Gründung der EG Nord sowie über ihre aktive Rolle im HDF Kino: Thea Muckli, die gemeinsam mit Ihren beiden Töchtern Astrid und Kathrin Kinos in Aurich, Leer, Meppen und Papenburg betrieb, ist verstorben.

"Mit Thea verlieren wir und die Branche eine große Kinopersöhnlichkeit, herzliche Kollegin und sozial engagierte Unternehmerin", heißt es seitens der Einkaufsgemeinschaft Kino. Eine Botschaft, der sich "in Trauer und freundschaftlicher Verbundenheit" CineStar-Geschäftsführer Oliver Fock anschließt.

Der HDF Kino erklärte: "Wir verlieren mit Thea einen ganz besonderen Menschen und eine tolle Kinobetreiberin, die sich immer für andere Menschen und das Kino eingesetzt hat. Ihrer Familie und allen die Sie vermissen werden, sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus."

Thea Muckli hatte sich seit Jahrzehnten mit dem Verein "Leben ohne Lepra" für Lepra- und Tuberkulosekranken in Indien stark gemacht, ein Engagement, das ihr besonders am Herzen lag.