Kino

"Dear Future Children" doppelt gewürdigt

Beim Deutschen Dokumentarfilmpreis wurde "Dear Future Children" gleich doppelt ausgezeichnet. Der Film von Franz Böhm gewann ex aequo mit "Herr Bachmann und seine Klasse" von Maria Speth den hochdotierten Hauptpreis und außerdem den Publikumspreis.

27.06.2022 14:15 • von Heike Angermaier
SWR-Intendant Kai Gniffke, Franz Böhm, MFG-Geschäftsführer Carl Bergengruen und Maria Speth bei der Verleihung des Deutschen Dokumentarfilmpreises (Bild: SWR/Patricia Neligan)

Beim Deutschen Dokumentarfilmpreis wurde Dear Future Children" gleich doppelt ausgezeichnet. Der Film von Franz Böhm gewann ex aequo mit Herr Bachmann und seine Klasse" den hochdotierten Hauptpreis und außerdem den Publikumspreis. Böhm und "Herr Bachmann"-Regisseurin Maria Speth teilen sich das vom Südwestrundfunk (SWR) und der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) gestiftete Preisgeld von 20.000 Euro. Der junge Regisseur erzählt in "Dear Future Children" von drei jungen Aktivistinnen aus Chile, Uganda und Hongkong, die für Klima, Gerechtigkeit und Demokratie kämpfen.

Antonia Kilian bekam im Rahmen der Verleihung in Stuttgart den Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms für ihren Film um eine kurdische Kämpferin, "The Other Side of the River", der am gleichen Abend auch mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet worden war. Enrique Sánchez Lansch wurde für "A Symphony Of Noise - Matthew Herbert's Revolution" mit dem Musikpreis des SWR prämiert. Der Preis der Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur ging an Ruth Rieser für "Auslegung der Wirklichkeit - Georg Stefan Troller". Den bereits vorab bekanntgegebenen Ehrenpreis für das Lebenswerk an Werner Herzog hatte vor der Gala Wim Wenders übergeben.