Produktion

Volpe inszeniert Laurence Fishburne

Die Schweizer Regisseurin Petra Volpe inszeniert Laurence Fishburne und Clifton Collins Jr. im Gefängnisdrama "Frank & Louis", das die Schweizer Zodiac Pictures mit US-Partnern produziert. Sie schrieb mit der deutschen Autorin Esther Bernstorff auch das Drehbuch.

24.05.2022 15:40 • von Jochen Müller
Laurence Fishburne (Bild: IMAGO / APress)

Die für "Die göttliche Ordnung" vielfach prämierte Schweizer Regisseurin Petra Volpe inszeniert nach einem Drehbuch, das sie zusammen mit der Grimmepreis-prämierten deutschen Autorin Esther Bernstorff geschrieben hat, die US-Schauspieler Laurence Fishburne und Clifton Collins Jr im Gefängnisdrama "Frank & Louis".

Clifton Collins jr spielt darin einen Mann, der zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden ist. Im Gefängnis nimmt er einen Job an und kümmert sich fortan um ältere, schwache Mitinsassen, die nach und nach ihr Gedächtnis verlieren. Einer von ihnen wird von Laurence Fishburne gespielt. Was für den Mann als reiner Job, um früher entlassen werden zu können, beginnt, wird für ihn zu einer tiefen emotionalen und ihn verändernden Bindung und bietet ihm an einem unversöhnlichen Ort die Chance auf ein wenig Erlösung.

Als Produzenten neben Participant, für das Jeff Skoll und Anikah McLaren als Executive Producer an Bord sind, fungieren Reto Schaerli und Lukas Hobi von Zodiac Pictures sowie Tyler Perry und Tim Palen von Peachtree & Vine Productions.

"Mit der Arbeit mit Laurence Fishburne und Clifton Collins jr. an diesem intimen und emotionalen Projekt wird für mich ein Traum wahr. Ich bin den inhaftierten Männern, die ich getroffen habe, als ich für das Projekt recherchiert habe, sehr dankbar, und kann es nicht abwarten, diese berührende und zeitgemäße Geschichte zum Publikum zu bringen. Ich hoffe, dass dieser Film einen Beitrag zum wichtigen Diskurs über das Altern, mentale Gesundheit und das Strafvollzugssystem liefern wird", sagt Regisseurin und Koautorin Petra Volpe über das Projekt, zu dem keine weiteren Informationen vorliegen.

Sie war für die Tragikomödie "Die göttliche Ordnung" beim Tribeca Festival gleich zweifach und beim Schweizer Filmpreis für ihr Drehbuch ausgezeichnet worden.