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Prime/UK: Eine Milliarde Pfund seit 2018

Manager des britischen Prime Video-Ablegers haben auf einer Veranstaltung erklärt, wie viel Geld in den letzten Jahren in Inhalte für Prime Video/UK investiert wurde.

23.05.2022 17:10 • von Jörg Rumbucher
Auch in Koproduktionen wie "A Very English Scandal" flossen Investitionsgelder (Bild: Blueprint Television)

Die Zahl sorgte für ein wenig Rascheln im britischen Blätterwald, da Amazon mit Daten und Zahlen für sein Prime-Streamingangebot nicht eben verschwenderisch umgeht. Auf einer Veranstaltung zur Vorstellung neuer Inhalte erklärte Chris Bird, Managing Director Prime Video UK, dass seit 2018 mehr als eine Milliarde Pfund in Film-, TV- und Live-Sport-Content investiert hat. Die Zahl umfasst selbstverständlich britische Prime-Originals wie "Clarkson's Farm", aber auch lizenzierte Inhalte oder Koproduktionen wie "A Very Englisch Scandal".

Wörtlich sagte Bird: "Wir haben seit 2018 mehr als eine Milliarde Pfund in TV-Serien, Filme und Live-Sport investiert. Aber es ist genauso wichtig, dass wir in die weltweit führende Produktions- und Kreativindustrie Großbritanniens investieren, mit einer wachsenden Anzahl von UK Originals, durch ein Engagement von zehn Millionen Pfund für Ausbildungs- und Qualifizierungsprogramme und durch einen langfristigen Mietvertrag für die Shepperton Studios."

Das Statement erfolgte im Rahmen der Showcase-Veranstaltung "Prime Video Presents" am 19. Mai zusammen mit Georgia Brown und Dan Grabiner von Amazon Studios sowie einer Reihe von Schauspielern, Regisseuren und Autoren. Angekündigt wurde u.a., dass Daniel Kaluuya in der Doku-Serie "All or Nothing: Arsenal" als Sprecher zu hören sein wird, oder dass Sam Mendes an einer Dokumentation über den englischen Cricket-Kapitän Ben Stokes beteiligt sein wird. Dazu wurden neue True-Crime-Serie für Prime Video angekündigt, darunter die Geschichte des Verschwindens von Patricia Hall sowie das neue Drama "Fifteen-Love", das in der Welt des Tennissports spielt.