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EFM 2023 als Präsenzveranstaltung und Baltische Staaten werden "Countries in Focus"

2023 wird der European Film Market wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden, genauer gesagt vom 16. bis 22. Februar während der 73. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Als erster Programmpunkt wurde heute bekanntgegeben, dass die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen als "Countries in Focus" eingeladen sind.

20.05.2022 17:20 • von Barbara Schuster
In Cannes wurde der Vertrag zwischen EFM und den Baltischen Staaten für "Countries in Focus" unterzeichnet (Bild: Berlinale / Kurt Kriege)

2023 wird der wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden, genauer gesagt vom 16. bis 22. Februar während der 73. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Als erster Programmpunkt wurde heute bekanntgegeben, dass die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen als "Countries in Focus" eingeladen sind. Zum ersten Mal sind damit mehrere Staaten als Fokusländer zusammengeschlossen worden. Das Programm existiert seit 2017 und hatte zuvor Mexico, Kanada, Norwegen und Chile als Schwerpunktländer eingeladen. Auf Initiative von EFM-Direktor Dennis Ruh wurde die offizielle Vereinbarung nun in Cannes von Berlinale-Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek, der Direktorin des Estonian Film Institute Edith Sepp, dem Direktor des Lithuanian Film Centre Laimonas Ubavi?ius sowie der stellvertretenden Direktorin des National Film Centre of Latvia Inga Blese, die die Direktorin der lettischen Institution Dita Rietuma vertrat, unterzeichnet. Daina Urbanavi?ien?, Vize-Kulturministerin der Republik Litauen, Nauris Puntulis, Kulturminister der Republik Lettland und Tiit Terik, Kulturminister der Republik Estland, wohnten der Unterzeichnung bei.

Das Programm "Baltic Countries in Focus" wird baltische Filmemacher und das baltische Filmschaffen in vielerlei Aspekten beleuchten. "In der Geschichte der Berlinale haben Filme aus Estland, Lettland und Litauen das Festivalprogramm stets um interessante Perspektiven bereichert. Die drei baltischen Staaten haben ihre individuellen Kräfte gebündelt und verstärkt und setzen so ein großartiges Zeichen - für Europa und darüber hinaus. Gerade in Zeiten gesteigerter Zusammenarbeit können Künstler*innen und Branchenvertreter*innen gleichermaßen von der innovativen und gemeinschaftlichen baltischen Herangehensweise an die Kultur lernen", sagt Mariette Rissenbeek, Geschäftsführerin der Berlinale.