Produktion

ARD-Degeto-Dramedy-Serie "Lamia" (AT) abgedreht

In Berlin ist jetzt die letzte Klappe zu der siebenteiligen Dramedy-Serie "Lamia" (AT) gefallen, die exklusiv in der ARD-Mediathek zu sehen sein wird.

20.05.2022 10:39 • von Jochen Müller
Sahra Daugreilh, Shadi Eck, Amel Charif und Husam Chadat (v.l.n.r.) im "Lamia" (AT) (Bild: ARD Degeto/Alex Janetzko)

Bis 19. Mai hat Süheyla Schwenk nach Drehbüchern von Sarah Kilter in Berlin die siebenteilige Dramedy-Serie "Lamia" (AT) inszeniert, die die Turbokultur GmbH (Produzenten: Martin Danisch, David Hadda) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Christoph Pellander) für die ARD-Mediathek, wo sie exklusiv zu sehen sein wird, produziert. Die Redaktion seitens der ARD liegt bei Carolin Haasis, Fördermittel gab es vom Medienboard Berlin-Brandenburg.

Titelfigur ist die 25-jährige Lamia (Amel Charif), die "Soziale Arbeit" studiert und immer noch bei ihrer algerischer Familie in Berlin lebt - und die macht ihr das Leben nicht gerade leicht. Ihre Mutter Radia (Sahra Daugreilh) ist eine wahre Helicopter-Mutter, ihr Vater Said (Husam Chadat) bezeichnet seine Tochter immer wieder als eine "Aleman" und mit ihrem jüngeren Bruder Younes (Shadi Eck) muss sie sich dauernd um einen Laptop streitet.

Also sucht Lamia dringend eine eigene Wohnung - und nicht nur das: sie ist auch auf der Suche nach ihrer eigenen, irgendwo zwischen zwei Kulturen liegenden Identität. Eines Tages macht Lamia dabei eine Entdeckung, die das Leben der ganzen Familie auf den Kopf stellt: ihr Vater Said hat aus der Zeit, in der er in der DDR als algerischer Vertragsarbeiter gearbeitet hat, eine außereheliche Tochter. Auf ihrer Suche nach sich selbst und ihrem Platz zwischen den Kulturen muss Lamia schon bald feststellen, dass ihre Familie auch noch längst nicht angekommen ist.

In weiteren Rollen standen u.a. Amina Merai und Eidin Jalali vor der Kamera.