Kino

KINO 2022 schließt mit guten Nachrichten - und einem Entschluss

"Wir müssen aufhören, nur zu reden - und die Dinge anpacken!" Zum Abschluss des Filmtheaterkongresses war dies mehr als nur ein oft gehörter Appell. Was sich vor allem darin zeigte, dass Christine Berg den Entschluss des HDF-Hauptausschusses verkündete, in diesem Jahr auf jeden Fall ein Kinofest durchzuziehen. Unterdessen steht auch der Termin für die KINO 2023.

19.05.2022 15:39 • von Marc Mensch
Christine Berg und Moderatorin Claudia Lehmann setzten den Schlusspunkt (Bild: BF)

Keine Sorge. Mit diesem Blick auf die Abschlussveranstaltung des Filmtheaterkongresses ist unsere Berichterstattung aus Baden-Baden beileibe noch nicht beendet - aber diese guten Nachrichten ziehen wir dann doch gerne vor.

Da wäre zum einen die kommende Kinokampagne: Kommende Woche fällt die Klappe für den ersten Spot, spätestens im Spätsommer soll es dann heißen "Kino. Fühlst Du." Und wie die HDF-Vorstandsvorsitzende Christine Berg verriet, hat die ARD zur Unterstützung dieser Kampagne zusätzliche Medialeistungen zugesagt.

Auch ein Kinofest wird es in diesem Jahr geben, das habe der HDF-Hauptausschuss, der sehr von einer solchen Aktion überzeugt sei, beschlossen. Dass noch nicht jeder der Wunschpartner an Bord ist, ist offenes Geheimnis, aber man will es in diesem Jahr durchziehen. "Vielleicht noch nicht so groß, wie wir uns das alle wünschen. Aber auch nicht ganz klein", so Berg. Wichtig sei, dass man den ersten Schritt gehe: "Wir müssen aufhören, nur zu reden - und die Dinge anpacken! Und jeder, der mitmachen will, ist herzlich eingeladen!" Aktuell gebe es zwei konkrete Terminideen, man stecke aber noch mitten in der Planung.

Gute Nachrichten gab es auch für die zum Auftakt der KINO 2022 verkündete Kurt Schalk Stiftung - denn die Resonanz ist enorm. Oder wie es Christine Berg ausdrückte: Es ist unglaublich, wie sehr uns ein Mensch berührt hat!" Neben den "Geburtshelfern" Kinopolis, CineStar, Warner und Paramount sowie dem HDF haben sich noch spontan während des Kongresses weitere Unterstützer gefunden, namentlich nannte Christine Berg (die ankündigte, künftig selbst sämtliche Nebeneinkünfte in die Stiftung fließen zu lassen) die Kinofamilien Bode und Thies; über Claudia Overath kommt ein Gratisplatz für die Filmtheatermanagement-Fortbildung. Die Constantin wiederum hatte bereits bei ihrer Tradeshow angekündigt, die Einnahmen einer Sondervorstellung von "Liebesdings" in Anwesenheit von Elyas M'Barek zu spenden, der Hauptdarsteller selbst gab bekannt, auch privat noch Mittel beizusteuern.

Ansonsten formulierte Berg noch den klaren Arbeitsauftrag, über flexiblere Disponierung zu verhandeln - und sie gab den Termin für die KINO 2023 bekannt: Diese findet vom 9. bis 11. Mai statt.