Kino

Drehbuchautor:innen zeichnen Oscar-Nominees aus

Bei der Verleihung der WGA Awards sind mit Sian Heder und Adam McKay zwei Autor:innen ausgezeichnet worden, die in den jeweiligen Kategorien auch für den Oscar nominiert sind.

21.03.2022 07:52 • von Jochen Müller
In der vergangenen Nacht wurden die WGA Awards verliehen (Bild: Writers Guild of America)

Es war ein erfolgreiches Wochenende für Sian Heders Drama CODA". Nachdem die Produzenten des Films in der Nacht zum Sonntag mit dem PGA Award ausgezeichnet worden waren, gewann Heder in der vergangenen Nacht den WGA Award in der Kategorie "Bestes adaptiertes Drehbuch". Vor einer Woche war Heder in dieser Kategorie mit dem BAFTA Award ausgezeichnet worden.

In der Kategorie "Bestes Originaldrehbuch" holte Adam McKay für das Drehbuch zu Don't Look Up" seinen dritten WGA Award nach The Big Short", für den er 2016 in der Kategorie "Bestes adaptiertes Drehbuch", das später auch Oscar-prämiert wurde, und "Saturday Night Live" in der TV-Kategorie "Comedy/Variety" im Jahr 2010.

Sowohl Heder und McKay sind in den jeweiligen Kategorien auch für die Oscarverleihung am kommenden Sonntag nominiert.

Im vergangenen Jahr hatte sich Emerald Fennell, mit Promising Young Woman" WGA-Award-Gewinnerin in der Kategorie "Bestes Originaldrehbuch" auch den Oscar gesichert gehabt; der WGA-Award-Gewinner in der Kategorie "Bestes adaptiertes Drehbuch", "Borat Subsequent Moviefilm", war zwar auch für den Oscar nominiert gewesen, hatte aber gegen The Father" das Nachsehen gehabt.

In den TV-Kategorien der WGA Awards gab es gleich mehrere Produktionen mit jeweils zwei Auszeichnungen. So wurden u.a. das Autorenteam von "Hacks" in den Kategorie "Beste Serie/Komödie" und "Beste Neue Serie" und die Autor:innen von Succession" in den Kategorien "Beste Serie/Drama" und "Beste Serien-Episode" ausgezeichnet.

Alle Gewinner:innen der WGA Awards im Überblick