Produktion

"Grüner Steckbrief" als Orientierungshilfe für Produktionsfirmen und Sender

In einem 14 Fragen umfassenden "Grünen Studio-Steckbrief" geben die im Verband Technischer Betriebe für Film & Fernsehen (VTFF) organisierten Studios Produktionsfirmen und Sendern einen Überblick darüber, welche ökologischen Mindeststandards sie bei Film- und Fernsehproduktionen bereits erfüllen.

08.03.2022 14:03 • von Jochen Müller
VTFF-Geschäftsführer Achim Rohnke (Bild: VTFF)

"Die Film- und Fernsehstudios des VTFF bekennen Farbe, und die ist grün", heißt es auf der Website des Verbands Technischer Betriebe für Film & Fernsehen, auf der der jeweilige "Grüne Studio-Steckbrief" der im VTFF vertretenen Studios abrufbar ist.

Mit diesem Angebot wollen die im VTFF organisierten Studios Produktionsfirmen und Sendern "eine wichtige Orientierungshilfe in Sachen Nachhaltigkeit", wie es in einer Verbandsmitteilung heißt, an die Hand geben, indem sie dokumentieren, welche ökologischen Mindeststandards sie bei Film- und Fernsehproduktionen bereits erfüllen.

In insgesamt 14 Fragen des "Grünen Studio-Steckbriefs" geben die Studios u.a. Auskunft über Stromversorgung, Mülltrennung, E-Tankstellen auf dem Studiogelände, die Verwendung von umweltfreundlichen Materialien im Dekorationsbau, Nachhaltigkeit im Büroalltag, die Verwendung von umweltfreundlichen Reinigungs-, Wasch- und Putzmitteln in der Pflege von Büros und Studios sowie die Anbindung des Studiogeländes mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

"Der "Grüne Studio-Steckbrief' ist ein wichtiger Schritt, im Produktionsalltag die ökologischen Mindeststandards bei Film- und Fernsehprojekten zu erreichen, zu denen sich der VTFF nachdrücklich bekannt hat", sagt VTFF-Geschäftsführer Achim Rohnke über das Angebot, das in Zusammenarbeit mit dem Green-Film-Experten Philip Fassmann erstellt wurde.

Der VTFF ist Teil des Bündnisses "Green Shooting", das aus allen wichtigen Branchenvertreter:innen des Film-, TV- und Streamingmarktes besteht. Dazu wurde von der Pre- bis zur Postproduktion ein Katalog von 21 Nachhaltigkeitskriterien aufgestellt, von denen mindestens 18 eingehalten werden müssen, damit ein Film- oder Fernsehprojekt das Label "Green Motion" erhalten kann.