Kino

Zwei neue Mitglieder im VeDRA-Vorstand

Bei den Vorstandswahlen des Verbandes für Film- und Fernsehdramaturgie (VeDRA) im Rahmen der Berlinale wurden zwei neue Mitglieder in das Gremium gewählt.

14.02.2022 13:55 • von Jochen Müller
Der neugewählte VeDRA-Vorstand (v.l.n.r.): Linda Friese, Marco Kreuzer, Enrico Wolf, Marion Klann und Angela Heuser. Nicht im Bild: Regina Weber, Roman Klink (Bild: André Wunstorf)

Linda Friese und Regina Weber sind neu in den Vorstand des Verbandes für Film und Fernsehdramaturgie (VeDRA) gewählt worden. Wie der Verband heute mitteilt, treten sie die Nachfolge von Eva-Maria Fahmüller und Kyra Scheurer an, die bei den Vorstandswahlen im Rahmen der Berlinale nicht mehr angetreten waren.

Der VeDRA-Vorstandsvorsitzende Enrico Wolf, der wie seine Stellvertreterin Angela Heuser sowie die Vorstandsmitglieder Marion Klann, Marco Kreuzer und Roman Klink wiedergewählt worden war, erklärte zum Abschied der beiden Vorstandsmitglieder: "Eva-Maria Fahmüller und Kyra Scheurer haben in den letzten Jahren entscheidend die Arbeit des Verbandes geprägt. Sie stehen für VeDRAs zunehmendes politisches Engagement etwa im Rahmen der Novellierung des Filmfördergesetzes und die stärkere Sichtbarkeit des Verbandes und der in ihm organisierten Berufsbilder. Ihnen beiden gilt unser herzlichster Dank."

Zu seinen Zielsetzungen heißt es in einer Stellungnahme des VdDRA-Vorstands "Drehbücher werden nicht geschrieben, sondern entwickelt. Sowohl in kollaborativen Formaten wie dem Writer's Room, als auch im Zusammenspiel zwischen Autorinnen, Redakteuren, Dramaturginnen, Verleihern und Produzentinnen kommt es auf eine erfahrene Moderation der verschiedenen Expertisen an. Hierfür bietet VeDRA die Kompetenz und Erfahrung seiner Mitglieder. Unser Engagement zielt auf mehr Transparenz in Entscheidungsprozessen. Mit der geballten Sachkenntnis der bei uns organisierten Lektorinnen und Lektoren werben wir mit den VeDRA-Lektoratsmodulen für Transparenz und Sachlichkeit. In unseren nächsten Schritten werden wir vermehrt mehr Anerkennung für diese wertvolle Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen einfordern."

Der Verband für Film- und Fernsehdramaturgie (VeDRA) feiert in diesem Jahr auf dem Filmfest München, wo er auch gegründet wurde, sein 20-jähriges Bestehen.