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Sundance: Zwei Auszeichnungen für "Navalny"

Wie das gesamte Festival fand auch die Preisverleihung des Sundance Film Festival am vergangenen Freitag virtuell statt. Einen großen Abräumer wie im Vorjahr "CODA" gab es in diesem Jahr nicht.

31.01.2022 07:58 • von Jochen Müller
In Sundance zweifach ausgezeichnet: Daniel Rohers Dokumentarfilm "Navalny" (Bild: Sundance Film Festival)

Daniel Rohers Dokumentarfilm "Navalny" über den russischen Oppositionsführer Alexei Navalny wurde beim Sundance Film Festival nicht nur vom Publikum als bester US-Dokumentarfilm, sondern auch mit dem "Festival Favorite Award" ausgezeichnet.

Einen großen Abräumer wie im Vorjahr mit dem vierfach ausgezeichneten CODA" gab es bei der wie das komplette Festival virtuell abgehaltenen Verleihung nicht. Im Wettbewerb für US-Dramen zeichnete die Jury Nikyatu Jusus "Nanny" mit dem Großen Preis aus und vergab Regie- bzw. Drehbuchpreis an Jamie Dack ("Palm Trees and Power Lines") bzw. K. D. Davila ("Emergency"). Das Publikum kürte hier Cooper Raiffs "Cha Cha Real Smooth" zu seinem Favoriten.

Den Großen Preis der Jury bei den US-Dokumentarfilmen erhielt "The Exiles" von Ben Klein und Violet Columbus, der Regiepreis ging hier an Reid Davenport ("I Didn't See You There").

In den internationalen Wettbewerben ging der Große Preis der Jury in der Dramakategorie an Alejandro Loayza Grisis "Utama", als bester Regisseur wurde Maryna Er Gorbach ("Klondike") ausgezeichnet, der Darsteller*innenpreis ging an Teresa Sanchez ("Dos Estaciones"). Bei den Dokumentarfilmen wurde Shaunak Sens "All That Breathes" mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet, das Publikum wählte die brasilianisch-dänisch-amerikanische Koproduktion "The Territory" zu seinem Favoriten. Auch der Regiepreis bei den Dokumentarfilmen ging nach Dänemark, an Simon Lereng Wilmont ("A House Made Of Sprinters").

Weitere Informationen zu den Gewinnern unter www.sundance.org.