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Apple wieder mit größtem Deal in Sundance

Nachdem Apple vergangenes Jahr mit seinem 25 Mio. Dollar schweren Deal für "CODA" für Aufsehen sorgte, hat der Streamer auch dieses Jahr beim (virtuellen) Festial in Park City zugeschlagen und den größten Deal des Festivals getätigt.

27.01.2022 08:13 • von Barbara Schuster
"Cha Cha Real Smooth" (Bild: Sundance)

Nachdem Apple vergangenes Jahr mit seinem 25 Mio. Dollar schweren Deal für "CODA" in Sundance für Aufsehen sorgte, hat der Streamer auch dieses Jahr beim (virtuellen) Festial in Park City zugeschlagen und den größten Deal des Festivals getätigt: Zwar nicht mit einer Summe wie für "CODA", dennoch: 15 Mio. Dollar blätterte Apple für die weltweiten Rechte an Cooper Raiffs "Cha Cha Real Smooth" auf den Tisch, der als Frontrunner im Wettbewerb der US Dramatic Competition gilt.

"Cha Cha Real Smooth", in dem Dakota Johnson, Leslie Mann, Brad Garrett und Vanessa Burghardt mitspielen, ist Raiffs zweiter Spielfilm nach seinem Debüt "Shithouse", das beim SXSW Festival den Grand Jury Prize gewonnen hatte. Raiff ist auch Produzent seines neuen Films, gemeinsam mit Dakota Johnson, Ro Donnelly, Erik Feig und Jessica Switch.

Unter den in Sundance geschlossenen Deals stach auch Searchlight/Hulu mit seinen 7,5 Mio. Dollar für "Good Luck to You, Leo Grande" mit Emma Thompson - allerdings nur für die US-Rechte - hervor. Sony wiederum schlug bei "Living" mit Bill Nighy zu, eine Neuinterpretation von Akira Kurosawas Film "Ikiru" von 1952. Der Major erwarb auch die Rechte für Deutschland. Inszeniert wurde er von Oliver Hermanus nach einem Drehbuch von Nobelpreisgewinner Kazuo Ishiguro.