TV

Einschaltquoten: Ein Abend im Zeichen der Wannseekonferenz

Mehr als fünfeinhalb Mio. Zuschauer sahen gestern Matti Geschonnecks TV-Film "Die Wannseekonferenz" im ZDF, die anschließende Dokumentation zum Thema kam auf knapp vier Mio. Zuschauer.

25.01.2022 09:03 • von Jochen Müller
Mehr als fünfeinhalb Mio. Zuschauer sahen gestern den ZDF-Fernsehfilm "Die Wannseekonferenz" (Bild: ZDF)

Am 20. Januar 1942 planten 15 NS-Funktionäre in einer Villa am Großen Wannsee vor den Toren Berlins die sogenannte Endlösung in der Judenfrage. Anlässlich des 80sten Jahrestages strahlte das ZDF gestern Matti Geschonnecks von Constantin Television produzierten Fernsehfilm "Die Wannseekonferenz" aus und verzeichnete dafür 5,61 Mio. Zuschauer (MA: 18,6 Prozent). Die anschließende Dokumentation zum Thema kam auf 3,92 Mio. Zuschauer (MA: 15,8 Prozent). Das Erste startete nach der "Tagesschau" (5,67 Mio. Zuschauer / MA: 18,6 Prozent) mit einem "ARD extra: Die Corona-Lage" (3,48 Mio. Zuschauer / MA: 11,2 Prozent) in die Primetime, die anschließende Reportage "Wie Gott uns schuf" zum Thema "Coming-out in der katholischen Kirche" kam im Anschluss daran auf 2,31 Mio. Zuschauer (MA: 7,5 Prozent). Für den Polittalk "hart aber fair" entschieden sich gestern Abend 2,76 Mio. Zuschauer (MA: 10,4 Prozent).

Bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte Geschonnecks "Die Wannseekonferenz" mit 12,8 Prozent ebenfalls einen guten Marktanteilswert; 10,8 Prozent standen für die anschließende Dokumentation zu Buche.. Den Primetimesieg holte sich das RTL-Quiz "Wer wird Millionär?" (14,3 Prozent), das insgesamt auf 4,53 Mio. Zuschauer (MA: 15,1 Prozent) gekommen war. Die Dschungelshow "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" kam im Anschluss an "WWM" auf einen 14/49-Marktanteil von 30 Prozent. 13,7 Prozent der 14- bis 49-Jährigen hatten sich zu Beginn der gestrigen Primetime für das "ARD extra: Die Corona-Lage" entschieden gehabt, die Reportage "Wie Gott uns schuf" kam auf 8,7 Prozent.

Einen 14/49-Marktanteil von 8,1 Prozent erzielte gestern die Vox-Auswanderer-Doku-Soap "Goodbye Deutschland", die damit die ProSieben-Serien Young Sheldon" (7,8 Prozent) und "United States of AI" (5,5 Prozent) sowie eine Doppelfolge der RTLZWEI-Doku-Soap "Die Geissens" (5,8 bzw. 6,5 Prozent) hinter sich ließ.