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Disney-Streamer: 200 Mio. Abos noch nicht in Sichtweite

Im Zug der Bekanntgabe von Personalveränderungen kommunizierte Disney darüber hinaus auch die kumulierte Zahl seiner Streaming-Abonnenten zum Jahresende.

20.01.2022 16:01 • von Jörg Rumbucher
Verantwortet auch die Originals-Produktion im EMEA-Raum: Rebecca Campbell (Bild: Walt Disney)

Auf seine drei Streamingdienste vereinigte die Walt Disney Company zum Jahresende 2021 insgesamt 179 Mio. Abonnenten. Das geht aus einer Mitteilung vom 19. Januar hervor, in der vor allem Personalentscheidungen kommuniziert worden waren. Und kündigte an, dass bis 2023 die Zahl der Länder, in denen Disney+ präsent sein wird, auf 160 mehr als verdoppelt werden soll.

Dafür werde "in erheblichem Umfang" in lokale Originals investiert. Derzeit würden sich mehr als 340 Titel in verschiedenen Entwicklungs- und Produktionsstadien befinden.

"Der Erfolg unserer Streaming-Dienste beruht auf großartigen Inhalten, und ich freue mich sehr über die Möglichkeit, noch enger mit den talentierten Schöpfern in unseren internationalen Märkten zusammenzuarbeiten, die neue Geschichten mit lokalem Bezug produzieren, um unser Publikum rund um den Globus zu begeistern", erklärte Rebecca Campbell. Disney-CEO Bob Chapek hat am 19. Januar bekannt gegeben, dass Campbell künftig eine erweiterte Rolle als Chairman International Content and Operations haben wird. Dabei soll sie sich auf die Produktion lokaler und regionaler Inhalte für Disneys Streaming-Dienste konzentrieren, also die internationale Content-Pipeline ausbauen.

Disney hatte das 3. Quartal 2021 mit 118,1 Mio. Abonnenten für Disney+, 39,7 Mio. für Hulu (nur SVoD) und 17,1 Mio. für Sport-Streamer ESPN+ abgeschlossen. In Summe also 174,9 Mio.

Die Finanzergebnisse für das erste Geschäftsquartal 2022 (=Q4 2021) wird Disney am 9. Februar 2022 bekannt geben.