Kino

Belgische Kinos müssen wieder schließen

In Belgien hat die Omikron-Variante zwischenzeitlich einen Anteil von fast 30 Prozent an allen neuen Infektionen mit dem Coronavirus. Daher gelten dort ab 26. Dezember verschärfte Coronamaßnahmen, von denen auch die Kinos betroffen sind.

23.12.2021 13:47 • von Jochen Müller
Belgiens Premierminister Alexander De Croo verkündete strengere Coronamaßnahmen (Bild: IMAGO / Belga)

Vor einer Woche hatte der Anteil der Omikron-Variante an Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Belgien noch bei zehn Prozent gelegen, aktuell liegt sie bei 30 Prozent. Premierminister Alexander De Croo hat daher eine Verschärfung der Coronamaßnahmen verkündet, die am 26. Dezember in Kraft treten sollen und vorerst bis zum 28. Januar 2022 gelten sollen.

Davon betroffen sind auch die Kinos des Landes, die wie andere Kulturstätten wie Theater und Konzerthallen wieder schließen müssen. Geöffnet bleiben hingegen Restaurants, Bars und Cafés; die dort seit 3. Dezember geltende Sperrstunde um 23 Uhr bleibt bestehen - auch an Silvester. Ohne Zuschauer stattfinden müssen alle Sportwettkämpfe in Belgien, sowohl in der Halle als auch im Freien. Anders als im Nachbarland Niederlande, wo seit seit vergangenem Sonntag ein strenger Lockdown gilt, bleibt der Einzelhandel in Belgien geöffnet, wobei sich nur noch zwei Kunden - Minderjährige nicht mitgezählt - gleichzeitig in einem Geschäft aufhalten dürfen.

In der ersten Januarhälfte will der Konzertierungsausschuss erneut zusammentreten, um die Lage neu zu bewerten.

Die neu beschlossenen Maßnahmen im Überblick