Kino

DAS WAR 2021 - Eine Branchenumfrage: Susanne Stürmer, Präsidentin der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Was waren die Ereignisse, die Ihr 2021 geprägt haben? Blickpunkt:Film hört sich um und befragt Mitglieder der Kino-, Fernseh-, Festival- und Videobranche, mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert waren, welche Erfolge sie feiern konnten. Hier berichtet Susanne Stürmer, Präsidentin der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.

22.12.2021 11:17 • von Marc Mensch
Susanne Stürmer (Bild: Filmuniversität 2021)

Was waren die Ereignisse, die Ihr 2021 geprägt haben? Blickpunkt:Film hört sich um und befragt Mitglieder der Kino-, Fernseh-, Festival- und Videobranche, mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert waren, welche Erfolge sie feiern konnten. Hier berichtet Susanne Stürmer, Präsidentin der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.

"Unser Profil geht auf"

1. Was waren für Sie die prägenden Ereignisse in diesem Jahr?

2021 war ein Jahr mit enormen Umbrüchen, viele bedrohlich, manche aber auch hoffnungsvoll: Sei es die Pandemie, die uns nicht loslässt, seien es die Naturkatastrophen, die uns den Klimawandelt vor Augen führen, sei es die Diskussion um Diversität und Teilhabe, die, längst überfällig, an Fahrt aufgenommen hat, seien es die Migrationsbewegungen. Hochschulen, auch und gerade eine Filmhochschule, sind Seismographen für den gesellschaftlichen Wandel. Hier ist der Ort, um große gesellschaftliche Themen zu diskutieren, filmisch zu bearbeiten, Zukunft zu imaginieren und zu erforschen.

2. Womit hatten Sie am meisten zu kämpfen?

Auch wenn man es nicht mehr hören mag - natürlich mit den Begleiterscheinungen von Corona. Jenseits von der Umsetzung immer neuer Regeln und Auflagen geht es vor allem darum, die Hochschule als Ort der Begegnung zu pflegen, die Verbindungen zu den Lehrenden und Studierenden lebendig zu halten, darauf zu achten, dass unsere Hochschulgemeinschaft in guter Einigkeit durch diese Zeit kommt.

3. Was waren Ihre persönlichen größten Erfolge?

Die Erfolge in meinem beruflichen Bereich sind die Erfolge der Hochschule: Unsere vielen Filmpreise und Festivalerfolge, die Tatsache, dass wir trotz der widrigen Rahmenbedingungen seit März praktisch wieder durchgehend drehen, mannigfaltige Forschungsprojekte, der Zuschlag des Weiterbildungsverbundes Medien durch das Bundesarbeitsministerium, unsere Sommerklassen, Labs und Weiterbildungen, die wir zu den unterschiedlichsten Themen angeboten haben - vom Seriellem Erzählen über Filmkulturerbe, über Künstlerische Forschung bis hin zu Virtual Production. All diese Erfolge zeigen, dass unser Profil als forschende Filmhochschule aufgeht und eine wichtige Bereicherung sowohl für die deutsche Hochschullandschaft als auch für den Film darstellt.

4. Wie schätzen Sie 2022 ein?

Ich schätze, dass wir an unserer - wie man so sagt - Resilienzfähigkeit weiter arbeiten müssen: die Unruhe und den Wandel als das neue Normal zu begreifen, sich darauf einzustellen und sogar daran Freude zu empfinden, dass wir uns verändern können und mit unserer Emphatie, Klugheit und Teamfähigkeit gefordert sind.

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