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DAS WAR 2021 - Eine Branchenumfrage: Sascha Schwingel, Geschäftsführer Vox Television

Was waren die Ereignisse, die Ihr 2021 geprägt haben? Blickpunkt:Film hört sich um und befragt Mitglieder der Kino-, Fernseh-, Festival- und Videobranche, mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert waren, welche Erfolge sie feiern konnten. Hier berichtet Sascha Schwingel, Geschäftsführer Vox Television.

15.12.2021 07:31 • von Michael Müller
Vox-Geschäftsführer Sascha Schwingel blickt auf das Jahr zurück (Bild: RTL Deutschland/ Boris Breuer)

Was waren die Ereignisse, die Ihr 2021 geprägt haben? Blickpunkt:Film hört sich um und befragt Mitglieder der Kino-, Fernseh-, Festival- und Videobranche, mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert waren, welche Erfolge sie feiern konnten. Hier berichtet Sascha Schwingel, Geschäftsführer Vox Television.

"Daran hat das ganze Vox-Team hart gearbeitet"

1. Was waren für Sie die prägenden Ereignisse in diesem Jahr?

Das war aus Vox-Perspektive sicher die Ausstrahlung von "Showtime of my Life - Stars gegen Krebs". Wir haben dieses Format Anfang des Jahres erstmals gezeigt - mit dem Ziel, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, zur Krebsvorsorge zu gehen. Dass wir sowohl über unsere Social-Media-Kanäle als auch aus dem Team selbst und von verschiedenen Ärzten das Feedback bekommen haben, dass uns das auch gelungen ist, hat das ganze Team und mich sehr gefreut - auch weil es nochmal zeigt, was wir mit unserem Programm bewirken können. Dass die Show dann auch noch mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde, war eine tolle zusätzliche Anerkennung. Für die ganze deutsche Fiction war es außerdem ein großartiger Erfolg, dass die RTL+-Serie "Ferdinand von Schirach - Glauben" mit gleich zwei Preisen beim renommierten "Canneseries"-Festival ausgezeichnet wurde. Das zeigt, auf was für einem hohen Niveau wir in der Fiction in Deutschland unterwegs sind. Und ich bin stolz, dass wir unseren Vox-Zuschauer*innen dieses großartige Programm auch zeigen konnten.

2. Womit hatten Sie am meisten zu kämpfen?

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben uns auch in diesem Jahr wieder vor große Herausforderungen gestellt. Deshalb möchte ich allen Kolleg*innen von RTL Deutschland und unseren Partnern bei den Produktionsfirmen wirklich ein großes Kompliment und meinen herzlichen Dank aussprechen. Trotz Mobile Office haben wir Hape Kerkeling zurück ins TV geholt, mit "Stars gegen Krebs" versucht, Leben zu retten, neue "Kitchen Impossible"-Rekorde aufgestellt, die leckerste Idee Deutschlands gefunden, Menschen zur besten Sendezeit eine Stimme gegeben, unzählige First Dates veranstaltet, gebacken, gekocht, geshoppt, ausgewandert, alles getestet, was nicht niet- und nagelfest war, Hunde erzogen, Katzen beobachtet, Helene Fischer getroffen, und, und, und.

3. Was waren Ihre persönlichen größten Erfolge?

Der größte Erfolg war mit Sicherheit, dass wir es in diesem Jahr erstmals und dann gleich vier Mal geschafft haben, uns in der Zielgruppe 14-49 unter den Top-3 der Privatsender zu platzieren. Daran hat das ganze Vox-Team hart gearbeitet. Und jetzt arbeiten wir hart daran, diesen Erfolg im nächsten Jahr möglichst häufig zu wiederholen.

4. Wie schätzen Sie 2022 ein?

Ich glaube, dass der Kampf um die Aufmerksamkeit der Zuschauerinnen und Zuschauer im nächsten Jahr nochmal zunimmt. Da hilft es natürlich sehr, dass wir im Rahmen von RTL Deutschland und der Bertelsmann Content Alliance starke Partner haben, mit denen wir Projekte wie "Guidos Deko Queen", eine Langzeit-Doku zur Flutkatastrophe oder eben hochkarätige Fiction- oder True-Crime-Formate erfolgreich umsetzen und noch mehr Menschen zugänglich machen können. Deshalb freuen wir uns auf diesen Wettbewerb und sind gut aufgestellt.

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