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ARTE startet sechstes Kino-Festival

Den ganzen Dezember hindurch präsentiert ARTE seinem Publikum in 32 Ländern Europas zwölf europäische Filme junger Regisseurinnen und Regisseure. Drei deutsche Beiträge sind mit von der Partie.

06.12.2021 15:28 • von Frank Heine
"LOMO" mit Jonas Dassler ist einer von vier deutschen Filmen (Bild: Farbfilm)

Im Dezember steht der Kinofilm noch mehr als sonst im Fokus des Kulturkanals ARTE. Im Rahmen des inzwischen sechsten "ARTE-KinoFestivals" präsentiert der Sender zwölf europäische Filme junger Filmemacher*innen. Seit dem 1. Dezember sind die zwölf Filme den ganzen Monat lang unter artekinofestival.tv und auf dem YouTube-Kinokanal von ARTE kostenlos abrufbar. Die Filme stehen in 32 Ländern Europas in 6 Sprachen zur Verfügung.

Die Werke stammen von Filmemacher*innen aus Rumänien, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz, der Ukraine, Serbien, Frankreich und Polen. Deutschland ist gleich viermal vertreten. Dffb-Studentin Süheyla Schwenk tritt mit ihrem Langfilm-Debüt "Jiyan" an. Das Drama um ein aus Syrien geflüchteten Ehepaares wurde bereits vielfach ausgezeichnet, u.a. beim Max Ophüls Preis, bei Achtung Berlin (Beste Regie) und gleich dreifach beim Neiße Filmfestival. Als jüngster Film ist Jonas Baks Roadmovie "Wood And Water" mit von der Partie, das seine Kreise bis nach Hongkongzieht. Bekanntester Beitrag ist Julia Langhofs "LOMO - The Language of many others". Vierte im Bunde ist Sara Summa mit ihrem Debütfilm "Die Letzten, die sie leben sahen", der 2019 im Forum der Berlinale gezeigt wurde.

Auch beim ARTE-Festival gibt es zwei Preise zu gewinnen, den Europäischen Publikumspreis und den Preis des Jungen Publikums (18 bis 25 Jahre).

Die zwölf Filme in der Übersicht:

"Nenn mich Marianna"

Dokumentarfilm von Karolina Bielawska (Polen, 2015)

"Der innere Krieg"

Dokumentarfilm von Masha Kondakova (Ukraine, Frankreich, 2020)

"Jiyan"

Spielfilm von Süheyla Schwenk (Deutschland, 2019)

"LOMO: The Language of many others"

Spielfilm von Julia Langhof (Deutschland, 2017)

"Nocturnal"

Spielfilm von Nathalie Biancheri (Großbritannien, 2019)

"Oasis"

Spielfilm von Ivan Ikic (Serbien, Niederlande, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Frankreich, 2020)

"Petit Samedi"

Dokumentarfilm von Paloma Sermon-Daï (Belgien, 2020)

"Sami, Joe und ich"

Spielfilm von Karin Heberlein (Schweiz, 2020)

"Die Letzten, die sie leben sahen"

Spielfilm von Sara Summa (Deutschland, 2019)

"Uppercase Print"

Dokumentarfilm von Radu Jude (Rumänien, 2020)

"Wenn Bäume fallen"

Spielfilm von Marysia Nikitiuk (Ukraine, Polen, Nordmazedonien, 2018)

"Wood And Water"

Spielfilm von Jonas Bak (Deutschland, 2021)