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Serienwettbewerb: WDR und NDR wählen vier Konzepte

Im September starteten die beiden ARD-Sendeanstalten einen gemeinsamen Aufruf zum Wettbewerb "Macht Serie!". Nun wurden aus 170 Angeboten vier Konzepte ausgewählt, die ein "Starterpaket" zur Entwicklung erhalten.

01.12.2021 15:52 • von Frank Heine
Screenshot aus dem Trailer zum gemeinsamen Serienwettbewerb (Bild: WDR/Screenshot)

Auf der Suche nach neuem Serienfutter für die ARD-Mediathek machen NDR und WDR mit der im September gestarteten Initiative "Macht Serie!" gemeinsame Sache. Kreative waren aufgerufen, ihre Konzepte für neue Serien vorzustellen. Aus 170 eingegangenen Konzepten hat eine Jury, bestehend aus Autorin Ninia la Grande, Schauspielerin Banafshe Hourmazdi, N-JOY Moderator Andreas Kuhlage, Redakteur Johannes Hauer von der ARD-Mediathek, Dani Woytewicz (Formatentwicklerin Cosmo, WDR) und den Redakteurinnen Andrea Hanke (WDR) und Sabine Holtgreve (NDR) nun vier Konzepte ausgewählt, die mit einem "Starterpaket" für die Entwicklung des Stoffes zum fertigen Serienkonzept gefördert werden.

Dieses Paket enthält neben einer finanziellen Unterstützung in Höhe von 20.000 Euro (brutto) eine professionelle redaktionelle Begleitung. Für die Auswahl der Gewinner*innen spielte u. a eine Rolle, ob die vorgeschlagenen Serienformate für die ARD-Mediathek attraktiv sind - innovativ, bunt und ungewöhnlich. Diversität vor und hinter der Kamera sowie eine klare regionale Verortung im Norden und Westen Deutschlands waren eine weitere Voraussetzung.

Die Gewinner und Gewinnerinnen und ihre Konzepte im Überblick:

Lisa Tracy Michalik (Autorin) und David Sridharan (Autor) für "Neuanfang":

Robin (30), erfolgreicher Startup-Unternehmer mit mosambikanisch-ostdeutschen Wurzeln, fantasiert in einer durchzechten Nacht von einem völlig neuen Leben. Manchmal gehen Wünsche anders in Erfüllung, als man es sich erträumt hat.

Ervehea Ziza (Autorin) für "Safe Space":

Dark Comedy über ein Frauenhaus, in dem für manche Frauen ein neues Leben beginnt - und für manche Männer ihres endet.

Lydia Meyer (Autorin) für "Es fährt ein Zug nach Werpeloh":

Alina und Jona sind 18 und leben in der Provinz - und sie sind queer. Der Alltag ist entspannt und beengend, die Landschaft schön und deprimierend, die Menschen hilfsbereit und rassistisch, offen und konservativ. Aber was fehlt, ist ein Ort, IHR Ort.

Lukas Lankisch (Produzent) und Fabien Virayie (Autor) für "3 Minuten":

Eine App, die dein Leben live überträgt und "3 minutes of fame" garantiert, bringt das Leben der Twens Kora, Kenan, Ole und Charlotte komplett durcheinander.