Festival

"Lüdia" für "We are all Detroit"

Mit der Preisverleihung ist am Wochenende das Kinofest Lünen zu Ende gegangen.

29.11.2021 08:18 • von Jochen Müller
Gewinnerinnen und Gewinner beim Kinofest Lünen (Bild: Kinofest Lünen)

Etwas mehr als 3.000 Besucher*innen hatten vom 23. bis 27. November im Rahmen des Kinofest Lünen rund 30 Filme gesehen. Zu seinem Favoriten kürte das Festivalpublikum "We are all Detroit" von Ulrike Franke und Michael Loeken mit der "Lüdia", die in diesem Jahr erstmals mit 15.000 Euro dotiert war. Den mit 3.000 Euro dotierten Kurzfilmpreis vergab das Publikum an Anke Sevenichs "Klabautermann".

Bei der Preisverleihung am Samstagabend wurden darüber hinaus die einer Kinderjury, zu der Schüler*innen der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule gehörten, sowie die von der aus der Regisseurin und Autorin Erica von Moeller, dem Schauspieler Kais Setti und dem Regisseur Oliver Schwabe bestehenden Jury vergebenen Preise verliehen. So gewann Lars Montags Kinderfilm Träume sind wie wilde Tiger" den Kinderfilmpreis "Rakete" (dotiert mit 5.000 Euro), der mit 3.000 Euro dotierte "Schauspielpreis" ging an Ulrike Willenbacher für ihre Rolle in Mareille Kleins Monday um Zehn"; eine Lobende Erwähnung erhielt Florist Bajgora für seine Rolle in Sebastian Kos "Geborgtes Weiß".

"Wir sind unendlich froh, dass das Kinofest Lünen trotz und mit 2G stattfinden konnte. Es war mir und uns wichtig zu zeigen, dass es weitergeht und Kino ein fester Bestandteil unseres kulturellen Lebens ist und bleibt. Wir lieben Film. Umso schöner zu sehen, dass es dem Lüner Publikum genauso geht und dass wir so viele Filmschaffende als Gäste begrüßen konnten", erklärte Festivalleiterin Sonja Hofmann bei der Preisverleihung.

Meinolf Thies und Lutz Nennmann, Betreiber des Festivalkinos Cineworld, die in diesem Jahr erstmals als Veranstalter des Kinofest Lünen fungierten, betonen: "Es war toll zu sehen, welchen Zuspruch wir erhalten haben. Die Cineworld Lünen ist seit 18 Jahren Festivalkino, aber für uns als Veranstalter des Kinofest war es das erste Jahr. Wir danken den Lünerinnen und Lünern für ihr Vertrauen und dass wir trotz dieser besonderen Situation so eine gute Auslastung hatten."