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RTL-Daily "Unter uns" wird nachhaltiger

Um einen Beitrag zu einer klimaneutralen Produktion zu leisten, nimmt UFA Serial Drama mit der Serie an dem von BKM und den Landesförderern initiierten Reallabor für ökologisch nachhaltige audiovisuelle Produktionen teil.

24.11.2021 16:53 • von Frank Heine
"Unter uns", hier mit Isabelle Geiss und Sharon Berlinghoff, will klimaneutral werden (Bild: RTL / Stefan Behrens)

Die von UFA Serial Drama produzierte RTL-Daily "Unter uns" nimmt am Reallabor für ökologisch nachhaltige audiovisuelle Produktionen teil. Das Programm, eine Kooperation der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit den Filmförderungen der Länder, sieht zunächst eine sechswöchigen Testphase vor zur Datensammlung vor, die im Anschluss ausgewertet werden. Die Daten sollen einerseits zu einem besseren Verständnis der aktuellen Umweltbelastung führen und im nächsten Schritt zur künftigen Optimierung der Produktion beitragen.

Das Reallabor selbst wird übergreifend durch die Institute Ökopol und KlimAktiv wissenschaftlich ausgewertet. Auf Grundlage der Ergebnisse werden verbindliche ökologische Mindeststandards für die Filmförderung sowie ein bundesweites Zertifikat für besonders nachhaltige audiovisuelle Produktionen entwickelt.

Bereits vor diesem Schritt habe sich das "Unter uns"-Team "seit vielen Jahren" in den Bereichen der Setdekoration, beim Catering oder in den Storylines Maßnahmen ergriffen, um nachhaltiger zu produzieren, betont UFA Serial Drama.

"Wir wollen hier mit 'Unter uns' eine Vorreiterrolle einnehmen. Als Produktionsteam der UFA Serial Drama sind wir überzeugt mit diesem Schritt einen entscheidenden Beitrag zu einer klimaneutralen Produktion leisten zu können. Das ist sicherlich ambitioniert, aber wir sind uns sehr sicher, dass es beim Klimaschutz keine Kompromisse geben darf", äußerte sich Guido Reinhardt, der Produzent der Daily.

Nina Jansen wurde neu als Green Consultant ausgebildet und begleitet die Produktion von "Unter uns". "Durch gemeinschaftliches Umdenken und Anpassungen kleiner Gewohnheiten können große, positive Veränderungen innerhalb der Klimabilanz hervorgerufen werden, was nicht nur das Klima schützt, sondern auch das Teamgefühl fördert", so Jansen.