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Doppelspitze übernimmt Leitung des Fernsehfilm-Festivals

Nach Cathrin Ehrlich, die sich mit der diesjährigen Ausgabe aus Baden-Baden verabschiedet, leiten künftig Urs Spörri und Daniela Ginten die Geschicke des Festivals.

22.11.2021 18:32 • von Frank Heine
Cathrin Ehrlich beendet ihre Tätigkeit als Festivalleiterin (Bild: Barbara Dietl)

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste setzt bei der Leitung des Fernsehfilm-Festivals Baden-Baden künftig auf eine Doppelspitze. Urs Spörri als künstlerischer Leiter und Daniela Ginten als Geschäftsführerin werden die Aufgabe im Team übernehmen. Sie treten die Nachfolge von Cathrin Ehrlich an, die seit 1995 zum Team des Festivals gehört und 2015 dessen Leitung übernommen hat.

"Die Neuausrichtung des Festivals, sowohl auf inhaltlicher als auch auf administrativer Ebene, ist eine Herausforderung, für die wir zwei ausgewiesene Spezialist*innen gesucht haben", äußert sich Hans-Jürgen Drescher, Präsident der Akademie, zu der Neubesetzung Ehrlich habe das Festival in 27 Jahren "wesentlich mit aufgebaut und dessen einzigartigen Charakter geprägt", so Drescher.

Urs Spörri ist studierter Filmwissenschaftler und ist und war u.a. für das Filmfest München, das Filmfestival Max Ophüls Preis sowie das DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum tätig. Beim Fernsehfilm-Festival moderiert der 38-Jährige seit 2018 die Zukunftswerkstatt. "Gemeinsam mit meiner Co-Leiterin Daniela Ginten liegt mir viel daran, den charmant-familiären Charakter als Branchentreff im Kurhaus zu bewahren und das Festival zugleich mit modernen wie innovativen Formaten künftig noch zu ergänzen."

Daniela Ginten ist studierte Kulturmanagerin und seit 2010 Geschäftsführerin der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. In dieser Funktion leitet sie u.a. mit dem Deutschen Bühnenverein die Vergabe des deutschen Theaterpreises Der Faust. 2020 gründete sie das Festival PAD 01 - Performing Arts & Digitalität in Darmstadt. "Ich freue mich sehr, mein Aufgabenfeld zusammen mit Urs Spörri um das Fernsehfilm-Festival in Baden-Baden noch zu erweitern", so Ginten.