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Berlinale 2022 plant mit 2G-Regel

Die Berlinale will an einer Präsenzveranstaltung für ihre 72. Runde vom 10. bis 20. Februar 2022 festhalten. Angesichts der sich zuspitzenden Lage durch die vierte Corona-Welle plant man allerdings ein Festival unter Anwendung der 2G-Regel. Auch 2G plus soll ins Auge gefasst werden.

22.11.2021 07:47 • von Barbara Schuster
Die Berlinale 2022 soll stattfinden (Bild: Alexander Janetzko/Berlinale)

Die Berlinale will an einer Präsenzveranstaltung für ihre 72. Runde vom 10. bis 20. Februar 2022 festhalten. Angesichts der sich zuspitzenden Lage durch die vierte Corona-Welle plant das Festival allerdings eine Ausgabe unter Anwendung der 2G-Regel. Auf der Website heißt es im Akkreditierungsbereich:

"Angesichts der aktuellen COVID-19-Verordnung ist die Presseakkreditierung nur für Geimpfte oder Genesene möglich, da die Berlinale als 2G-Veranstaltung stattfindet. Aufgrund der epidemischen Lage können sich behördliche Vorgaben verändern. Die Akkreditierten sind aufgefordert, sich eigenverantwortlich über aktuelle Hygieneregeln zu informieren und zu prüfen, ob sie die aktuellen Vorgaben erfüllen."

Auch 2G plus soll ins Auge gefasst werden, wie es in einer weiterführenden dpa-Meldung heißt. "Trotz der anhaltenden Infektionslage rechnen wir mit einer regen Teilnahme von Branche, Presse und Publikum", hieß es in dem schriftlichen Statement der Festivalleitung gegenüber der Deutschen Presse Agentur. "Wie welche Option eingesetzt wird, werden wir in enger Abstimmung mit den Behörden entscheiden und umsetzen", teilte Berlinale-Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek mit. Sie hoffe, dass sich die Situation durch die nun zur Anwendung kommenden Verschärfung der Maßnahmen und Vorgaben verbessern werde.

Dieses Jahr fand die Berlinale Corona-bedingt in anderer Form statt: Im Frühjahr als Online-Version ausschließlich für Fachbesucher, im Sommer dann als Open-Air-Event fürs Publikum.