Kino

Neustart für "Hopfen, Malz und Blei" im Frühjahr

Max Lohrs Actionkomödie "Hopfen, Malz und Blei" war am 11. November in den Kinos gestartet. Nachdem die Zuschauerzahlen durch die Einführung der 2G-Regel massiv zurück gegangen waren und vor allem das jugendliche Zielpublikum durch die Regelung in Bayern vom Kinobesuch ausgeschlossen wurde, wird der Film aus den Kinos genommen und soll dort im April noch einmal starten.

19.11.2021 14:18 • von Jochen Müller
Ab 28. April wieder in den Kinos: "Hopfen, Malz und Blei" (Bild: Camgaroo Productions)

Trotz eines nach Einschätzung der Produktionsfirma Camgaroo Productions "erfolgreichen Kinostarts" mit drei ausverkauften Sälen in Waldkraiburg und mehr als 200 verkauften Tickets am Filmtheater Sendlinger Tor in München wird Mark Lohrs Actionkomödie Hopfen, Malz und Blei" jetzt wieder aus den Kinos genommen.

Wie das Unternehmen, das den Film auch in die Kinos gebracht hat, heute mitteilt, seien die Zuschauerzahlen für den Film durch die Einführung der 2G-Regel für das Kino und die in Bayern geltende Regelung, dass das jugendliche Zielpublikum ab zwölf Jahren, für das eine Impfempfehlung vorliegt, ohne Impfnachweis auch mit Testnachweis ebenfalls keinen Zutritt zu den Kinos erhält, rapide eingebrochen.

Am 28. April soll der Film nun einen Neustart erhalten.

"Wir sind uns sicher, dass der Film sein Zielpublikum erreichen wird. Die bisherigen Zuschauer waren auf jeden Fall begeistert und in der 'Abendzeitung', in der 'Landshuter Zeitung', im BR/Abendschau und vielen weiteren Medien wurde dem Film Kultstatus prognostiziert und mit "Schuh des Manitu" und "Texas" verglichen. Wir glauben an den Film und werden ihm zur richtigen Zeit nochmals eine Chance in den Kinos geben. Der Frühsommer mit den Mai- und Bierfesten hier in Bayern scheint uns der richtige Zeitpunkt zu sein. Bis dahin bleibt er in der Schublade. Erst wenn die Kinos am Film kein Interesse mehr haben, kommt er in die nächste Auswertungsstufe. Die Kinos haben bei uns Prio 1", erklärt Camgaroo-Geschäftsführerin Gabriele Lechner und schickt hinterher: "Verrückte Zeiten brauchen unkonventionelle Entscheidungen".