Festival

Filmschoolfest Munich eröffnet

Mit drei Kurzfilmen von Student*innen der gastgebenden HFF München wurde gestern Abend das 40. Filmschoolfest Munich eröffnet. Bis 19. November wird im Audimax der Münchner Filmhochschule das Wettbewerbsprogramm zu sehen sein. Darüber hinaus bietet die HFF München ein umfangreiches Begleitprogramm mit Panels und Workshops an.

15.11.2021 11:17 • von Jochen Müller
Im Audimax der HFF München wurde gestern Abend das 40. Filmschoolfest Munich eröffnet (Bild: Filmschoolfest Munich)

Im Audimax der HFF München, wo bis 19. November jeweils um 18.30 und 21 Uhr das Wettbewerbsprogramm des Festivals gezeigt werden wird, ist gestern Abend das 40. Filmschoolfest Munich eröffnet worden. Der Münchner Kulturreferent Anton Biehl erklärte im Rahmen seiner Eröffnungsrede: "Das Filmschoolfest war und ist seit nunmehr vier Jahrzehnten eine wichtige Plattform für Filmstudierende. Besonders in diesen pandemischen Zeiten ist es entscheidend, den internationalen künstlerischen Austausch aufrechtzuerhalten, nicht zuletzt um den eigenen Horizont zu weiten und nationalistischen Tendenzen entgegen zu wirken."

Festivalleiterin Diana Iljine erklärte an die teilnehmenden Student*innen gewandt: "Bei diesem Festival geht es darum, Kontakte zu knüpfen und Ideen auszutauschen. Ihr werdet Inspiration finden und vielleicht sogar das eine oder andere Angebot erhalten. Nutzt diese Gelegenheit."

HFF-München-Präsidentin Bettina Reitz gratulierte dem Filmschoolfest bei dessen Eröffnung zum Jubiläum: "Wenn man 40 wird, denken manche von uns an eine Midlife-Crisis. Nicht so beim Filmschoolfest Munich. Das Festival weiß, wie wichtig es als Treffpunkt für junge Filmemacher*innen aus der ganzen Welt ist. Es weiß, welchen Einfluss es auf Generationen von Filmemacher*innen hat, die am Anfang ihrer Laufbahn stehen. Und jetzt, wo Du, liebes Filmschoolfest Munich, in den Vierzigern bist, bin ich mir sicher, dass Du auch die kommenden Jahre in Angriff nehmen wirst, damit wir in 10 Jahren wieder einen weiteren Meilenstein feiern können!"

Im Rahmen des Eröffnungsabends des Filmschoolfest Munich wurden gestern nicht nur drei Kurzfilme von HFF-München-Studierenden - der Dokumentarfilm "As Armas a meu Adufe" von Markus Schindler, Marlena Molitors "Sort of Grown Up" und Luis Süttners "Nicht zu nah!" - gezeigt, sondern auch der erste Preis, der zum 14. Mal von der Nagelschneider Stiftung ausgelobte "Climate Clips Award", verliehen.

Der mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreis ging an "Fight Fast Fashion" von Miriam Welcker und Lili Zwirner (Hochschule RheinMain). Platz zwei, dotiert mit 3.000 Euro, belegte Sergio Alejandro N. Suarez' an der Universidad Nacional de Colombia entstandener "Zizuma", Platz drei, dotiert mit 1.000 Euro, belegten Giulia Betti und Alice Gambara (Civica Scuola die Cinema Lucchino Visconti) mit "Earth".

Am kommenden Freitag, 19. November, findet im Rahmen des von der HFF München organisierten Begleitprogramms ein "Climate Day" mit Panels und Workshops rund ums Grüne Produzieren statt. Insgesamt bietet das Begleitprogramm von heute an bis zum 20. November zahlreiche Panels und Workshops, die sich mit wichtigen Fragen der Filmausbildung beschäftigen. So versucht beispielsweise heute Nachmittag eine Talkrunde die Frage zu beantworten, wo man Filme denn sehen will - im Kino oder im Streaming?. Die Diversität der Filmbranche steht morgen Nachmittag im Mittelpunkt eines Panels, am 17. November beschäftigt sich ein Panel mit der Zukunft der Filmerziehung, am 18. November sind u.a. die Herausforderungen für junge internationale Produzent*innen ein Thema.

Das Begleitprogramm ist für externe Interessenten unter Einhaltung der 2G-Regelung frei zugänglich.

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