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M. Night Shyamalan wird Berlinale-Jurypräsident

Die Berlinale hat heute ihren Jurypräsidenten für die von 10. bis 20. Februar stattfindende 72. Ausgabe benannt.

19.10.2021 13:10 • von Jochen Müller
Jurypräsident der 72. Berlinale: M. Night Shyamalan (Bild: Bryan Bedder/Getty images for Universal Pictures )

Der US-Regisseur, -Drehbuchautor und -Produzent M Night Shyamalan ist von der Berlinale zum Präsidenten der Internationalen Jury ernannt worden.

"Ich habe mich im System von Hollywood immer als unabhängiger Filmemacher gefühlt. Es sind gerade die Dinge in uns, die anders und unorthodox sind, die unsere Stimme charakterisieren. Ich habe versucht, mir dies beizubehalten und auch andere ermutigt, diese Aspekte in ihrer Kunst und ihrem Selbst zu bewahren. Die Einladung, Teil der Berlinale zu sein, bedeutet mir sehr viel. Für einen Filmemacher ist das eine besondere Auszeichnung. Die Gelegenheit zu erhalten, die besten Talente der Welt zu unterstützen und zu feiern, ist ein Geschenk, das ich sehr gerne annehme", kommentiert Shyamalan, der aktuell mit dem Thriller Old" in den deutschen Kinos vertreten ist, seine Ernennung zum Jurypräsidenten der Berlinale.

Deren Künstlerischer Leiter, Carlo Chatrian, betont: "Ich fühle mich glücklich und geehrt, dass M. Night Shyamalan unsere Einladung als Jurypräsident angenommen hat. Er hat mit seinen Filmen ein Universum geschaffen, in dem Ängste und Sehnsüchte eng beieinanderstehen, und junge Menschen nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch die treibenden Kräfte sind, um Ängste zu überwinden. Im US-Filmgeschäft ist Shyamalan eine einzigartige Figur, ein Filmemacher, der seiner Vision treu geblieben ist. Diese wahrhaftige innere Haltung suchen wir auch bei der Auswahl unserer Filme."

Die 72. Berlinale findet im kommenden Jahr von 10. bis 20. Februar als Präsenzveranstaltung statt.