Festival

London-Gewinner gekürt

Panah Panahis Debüt "Hit the Road" wurde beim gestern zu Ende gegangenen 65. BFI Festival als bester Spielfilm ausgezeichnet. Gewürdigt wurden außerdem die Filme dreier Regisseurinnen.

18.10.2021 10:12 • von Heike Angermaier
"Hit the Road" wurde in London ausgezeichnet (Bild: BFI)

Panah Panahis Debüt "Hit the Road" wurde beim gestern zu Ende gegangenen 65.BFI London Film Festival als bester Spielfilm ausgezeichnet. Der Sohn des renommierten iranischen Filmemachers Jafar Panahi legte mit seinem Roadmovie über eine Familie einen Film vor, der das Publikum "zum Lachen, zum Weinen und sich am Leben fühlen bringt", so Jurorin Malgorzata Szumowska. Als bestes Debüt mit dem Sutherland Award gewürdigt wurde Laura Wandels Drama über eine Siebenjährige, die in die Schule kommt, Monde", das bereits in Cannes prämiert wurde und in Hamburg zu sehen war. Eine besondere Erwähnung erhielt das Debüt von Laura Samani, "Small Body". Den Grierson Award für den besten Dokumentarfilm erhielt Liz Garbus' "Becoming Cousteau", eine besondere Erwähnung Sergei Loznitsas Babij Jar". Der Publikumspreis ging an Mounia Akis Debütdrama "Costa Brava, Lebanon", das bereits in Toronto ausgezeichnet wurde.

Als bester Kurzfilm wurde "Love, Dad" von Diana Cam Van Nguyen und als bester Titel des Immersive Art/XR Wettbewerbs "Only Expansion" von Duncan Speakman prämiert.