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ARTE mit neuer Leiterin für Europäische Entwicklung

Amélie Leenhardt übernimmt von Marysabelle Cote, die zum 1. Januar den Geschäftsführer-Posten übernimmt, die Verantwortung für den Bereich Europäische Entwicklung, der künftig in einer eigenen Hauptabteilung angesiedelt wird.

14.10.2021 17:26 • von Frank Heine
Amélie Leenhardt (Bild: ARTE/Stephanie Gagel)

Für den deutsch-französischen Kulturkanal ARTE steht die die Verbreitung des Senders in Europa im Mittelpunkt des Unternehmensplans für die Jahre 2021-2024 (wir berichteten). Die Schaffung eines sechssprachigen Angebots im Jahr 2015 war der erste große Schritt in Richtung Europa.

Mit dem Wechsel der derzeitigen Generalsekretärin und Beauftragten für die europäische Entwicklung, Marysabelle Cote, auf den Posten der Geschäftsführerin und Verwaltungsdirektorin, wird die europäische Entwicklung künftig in einer eigenen Hauptabteilung angesiedelt. Diese Hauptabteilung wird in die Programmdirektion integriert und hinsichtlich der Sicherstellung der europäischen Fördermittel und ihrer Verwaltung an die Verwaltungsdirektion angebunden. Amélie Leenhardt, die bereits seit 2019 die europäische Entwicklung des Senders mitverantwortet, wurde nun für einen Zeitraum von vier Jahren an die Spitze der Hauptabteilung Europäische Entwicklung berufen. Leenhardt , die 2015 zu ARTE stieß, war zuvor u.a. für die Produktionsfirma MK2 in Paris, für das Dokumentarfilm-Zentrum UnionDocs und das Tribeca Film Institute in New York tätig.