Kino

rbb erhöht Anteil am Medienboard-Etat

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg zahlt künftig eine Mio. Euro mehr in den Fördertopf des Medienboard Berlin-Brandenburg.

14.10.2021 13:01 • von Jochen Müller
Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus (Bild: Medienboard Berlin-Brandenburg)

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) erhöht seinen Anteil am Förderetat des Medienboard Berlin-Brandenburg um eine Mio. Euro. Wie das Medienboard heute mitteilt, arbeite man seit 16 Jahren erfolgreich mit dem rbb zusammen - aktuell bei Produktionen wie Till Franzens "Lauchhammer", Julia von Heinz' "Eldorado KaDeWe", Christian Schwochows Je suis Karl", Andreas Dresens "Rabiye Kurnaz gegen George W Bush" sowie Legal Affairs" von Randa Chahoud und Lars Montag. Diese Zusammenarbeit soll durch die Aufstockung des Fördertopf seitens des rbb weiter gestärkt werden.

Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus betont: "Der Film- und Serienstandort Berlin-Brandenburg hat sich seit Beginn unserer Kooperation mit dem rbb vor 16 Jahren großartig entwickelt. Wir freuen uns, dass wir zusammen den Filmemacher:innen einen attraktiven 'Heimathafen' in der Hauptstadtregion für kreative Film- und Serienprojekte bieten können. Aufgrund der enorm gestiegenen Nachfrage ist die Aufstockung der Förderbeteiligung ein positives Zeichen für die Zukunft."

Hagen Brandstäter, Verwaltungsdirektor des rbb, ergänzt: "Film ist immer Teamwork und die Zusammenarbeit zwischen dem Medienboard und dem rbb ist ein gutes Beispiel, wie befruchtend ein solches Zusammenwirken sein kann. Deshalb war es für uns auch selbstverständlich, unser finanzielles Engagement zu erweitern, als sich Gelegenheit dazu bot. Wir wissen, dass wir so erstklassigen Film und hochkarätige Serien fördern, verbunden mit einem starken wirtschaftlichen und künstlerischen Engagement in unserer Region."