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Gaumont mit sechsteiliger ZDF-Miniserie

Die "Barbaren"-Produzenten realisieren ein weiteres High-End-Serienprojekt: "Was zählt" mit der frisch gekürten Blauer-Panther-Gewinnerin Karoline Schuch, geht auf die Tsunami-Katastrophe von 2004 zurück.

13.10.2021 16:18 • von Frank Heine
Karoline Schuch, Meira Durand und Johann von Bülow (Bild: ZDF/Nicolas Velter)

Gaumont Deutschland produziert für das ZDF eine sechsteilige Miniserie mit dem Arbeitstitel "Was zählt". Der Sender bezeichnet den Stoff als "multiperspektivisch erzähltes Drama mit Psychothriller-Elementen, dessen Ausgangs- und Kristallisationspunkt die Tsunami-Katastrophe von 2004 ist". Die Drehbücher stammen von Sarah Schnier, Regie führt André Erkau.

Zum Inhalt: Anwalt Harry Reuter (Johann von Bülow) und seine Tochter Noa (Meira Durand) sind fassungslos, als die tot geglaubte Alexandra Voss (Karoline Schuch) plötzlich vor der Haustür steht: Alexandra ist die Schwester von Harrys 2004 beim Tsunami-Unglück in Khao Lak ertrunkene Frau Julia (Odine Johne). Sie hat die letzten Jahre wegen Drogenhandels in einem thailändischen Gefängnis verbracht und ist in desolatem Zustand. Ihrer juristisch unbegründeten Forderung nach Geld kommt Harry ohne weiteres nach. Harry und sein Freundeskreis (Katrin Röver, Özgür Karadeniz, Tim Bergmann und Ursula Strauss) scheinen durch Alexandras Erscheinen in Alarmstimmung versetzt zu sein und sehen sich mit einer über Jahre verdrängten Wahrheit konfrontiert.

In weiteren Rollen wirken Alessandro Schuster, Banafshe Hourmazdi, Filip Peeters, Hilde van Mieghem und Lara Aylin Winkler mit. Ivo-Alexander Beck und Sabine de Mardt verantworten die Produktion von Seiten Gaumonts, die redaktionelle Verantwortung liegt bei Verena von Heereman und Johannes Frick-Königsmann.

Die Dreharbeiten in Brüssel und Umgebung, Ostende, Köln/Bonn und auf Phuket/Thailand dauern voraussichtlich bis Anfang Februar. Die Sendetermine stehen noch nicht fest.