Kino

Entscheidung über Craig-Nachfolge nicht mehr in diesem Jahr

Vor der Premiere von Daniel Craigs letztem Bond "Keine Zeit zu sterben" in London am morgigen Dienstag haben die Produzent*innen Barbara Broccoli und Michael G. Wilson erklärt, dass man sich erst im kommenden Jahr Gedanken über dessen Nachfolge machen werde.

27.09.2021 14:17 • von Jochen Müller
Mit "Keine Zeit zu sterben", der am kommenden Donnerstag in Deutschland startet, gibt Daniel Craig seine Abschiedsvorstellung als James Bond (Bild: Universal)

Im Vorfeld der morgigen Weltpremiere von Keine Zeit zu sterben" in London kann in britischen Wettbüros schon auf einen Nachfolger für Daniel Craig als Bond-Darsteller gesetzt werden. Bis feststeht, wer die Rolle des 007 künftig übernehmen wird, wird es allerdings noch eine Zeitlang dauern.

Wie die Produzent*innen des Films Barbara Broccoli und Michael G Wilson in der Morgensendung "Today" in BBC Radio 4 erklärten, sei noch keine Entscheidung gefallen und man werde auch nicht vor 2022 darüber nachdenken, wer Nachfolger von Daniel Craig werden wird.

"Wir denken nicht darüber nach. Wir wollen, dass Daniel die Zeit bekommt, gefeiert zu werden. Im kommenden Jahr werden wir damit anfangen, über die Zukunft nachzudenken", so Broccoli gegenüber BBC Radio 4. "Er war ein so großartiger Bond. Es sind große Fußstapfen, die zu füllen sind. Ich kann mir noch nicht vorstellen, dass das möglich ist", fügte Wilson hinzu.

Daniel Craig hatte 2006 als Nachfolger von Pierce Brosnan in "Casino Royale" erstmals den James Bond gegeben gehabt. Im August 2017 hatte Craig angekündigt, diese Rolle in "Keine Zeit zu sterben", der am kommenden Donnerstag in den deutschen Kinos startet, zum fünften und letzten Mal zu übernehmen (wir berichteten).

Als potenzielle Nachfolger werden u.a. Tom Hardy, den einer der größten Buchmacher Großbritanniens, William Hill, als Favorit sieht, Rege-Jean Page, James Norton, Luke Evans, Idris Elba, Henry Cavill und Suranne Jones gehandelt.