Produktion

UFA Documentary stellt erste Projekte vor

Die seit April aktive Unit UFA Documentary hat ihre ersten drei Projekte vorgestellt. Darunter befindet sich auch ein Dokumentarfilm über die Band "Rosenstolz", der für MDR und die ARD-Mediathek entsteht.

24.09.2021 13:35 • von Michael Müller
Das Doku-Projekt "Sturmfahrt - Boris Herrmann auf der härtesten Segelregatta der Welt" (Bild: RTL)

Gwendolin Szyszkowitz-Schwingel und Marc Lepetit haben die ersten drei Projekte der neu gegründeten Unit UFA Documentary präsentiert. Es sind im Einzelnen die Doku-Serie "Sturmfahrt - Boris Herrmann auf der härtesten Segelregatta der Welt", das Doku-Projekt "Rosenstolz" und ein besonderes Event für den Sender Vox.

Ab dem 4. Oktober gibt es den neunzigminütigen Dokumentarfilm "Sturmfahrt - Boris Herrmann auf der härtesten Segelregatta der Welt" auf dem Streamingdienst TVNow zu sehen, der ab 3. November RTL+ heißen wird. Pünktlich zur Namensänderung schließt daran ab dem 4.11. in neun Teilen "Sturmfahrt - Die Serie" an. Es geht um den titelgebenden Segel-Star, der es als einziger Deutscher bislang schaffte, die berühmte Route der Segelregatta Vendée Globe zu segeln. Als Drehbuchautor, Regisseur und ausführender Produzent zeichnet Philipp Grieß verantwortlich, der bereits "Expetition Arktis" für die UFA realisierte. Producer ist Simon Sacha. Die Redaktion haben Frauke Neeb und Agnes Ostrop.

Ein weiteres Doku-Projekt ist "Rosenstolz" nach der gleichnamigen erfolgreichen deutschen Popgruppe. "In diesem Jahr werden Rosenstolz 30 Jahre alt. Und auch wenn es die Band nicht mehr gibt, sind sie nicht vergessen. Denn sie sind in den Biografien ihrer Fans tief verwurzelt. Rosenstolz haben die Herzen bewegt, Leben geprägt, Menschen ermutigt, sie selbst zu sein", heißt es in der Mitteilung der UFA. Neben vielen prominenten Zeitgenoss*innen und Freund*innen sprechen Anna R., Peter Plate und Ulf Leo Sommer über Aufstiegsträume und Absturzängste, Liebe und Freundschaft, Stagefright und Burnout. Private, noch nicht gezeigte, Aufnahmen sollen einen anderen Blick auf das Leben als Popstar eröffnen, so der Plan des Dokumentarfilms. "Rosenstolz" ist eine Produktion der UFA Documentary für den MDR und die ARD-Mediathek. Buch und Regie kommen von Tim Evers, Producer ist Ütz Fonfara. Die Redaktion liegt bei Matthias Göpfert und Peter Dreckmann.

Für die Themenwoche #VOXforWomen Anfang November kreiert UFA Documentary in Zusammenarbeit mit "We Are Era" für den Sender Vox ein "dreidimensionales, multi-channel Infotainment Event". Die Produktion hat sich als Ziel gesetzt, das Thema Feminismus ganzheitlich zu denken. Wie sollen Frauen zum Beispiel selbstbewusst über equal pay verhandeln, wenn sie in anderen Bereichen noch in tradierten Rollen feststecken? Wo kommen unsere Prägungen her und wie überführen wir den Wunsch nach neuen Modellen in die aktuelle Politik? Und was hat das große Tabuthema weibliche Sexualität mit all dem zu tun?

In einer mehrstündigen Sondersendung versammeln Moderatorin Laura Wontorra und Mitinitiatorin Natalia Wörner eine Vielzahl prominenter Frauen und Männer, sowie Alltagsheld*innen und Vorreiter*innen. Die Sendung besteht aus aktuellen Reportagen und Talksituationen, aber auch immer wieder sozialen Experimenten mit Zuschauer*innen und Publikum. Ziel von "#VOXforWomen - Das Event" ist es, auszuprobieren, wozu neue Formatideen im Bereich Dokumentation in der Lage sind. Die Ausstrahlung ist am 1. November um 20.15 Uhr bei Vox. Sie ist eine Produktion von UFA Documentary im Auftrag von "We Are Era" für Vox. Die Redaktion liegt bei Sabine Michael und Sabine Wilmes, Produzent auf Seiten "We Are Era" ist Tobias Schiwek.