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Diversität und ökologische Nachhaltigkeit auf ARD-Agenda

Als gemeinschaftliche Aufgaben will der Senderverbund die Förderung von Vielseitigkeit im Programm und in den eigenen Reihen forcieren, aber auch sein Engagement für ökologische Nachhaltigkeit ausweiten.

22.09.2021 18:14 • von Frank Heine
ARD-Generalsekräterin Susanne Pfab ist koordiniert mit rbb und BR die neuen Boards (Bild: ARD/Annette Koroll)

In der heutigen Hauptversammlung der ARD-Rundfunkanstalten stand nicht nur die Wahl der künftigen Vorsitzenden des Senderverbunds auf dem Programm. Die Themen Diversität und ökologische Nachhaltigkeit nahmen ebenfalls eine bedeutende Rolle ein.

Die Förderung von Diversität wurde zur "gemeinschaftlichen Aufgabe" ausgerufen. Ein senderübergreifendes Netzwerk und eine neue Arbeitsstruktur sollen dazu beitragen, die Vielfaltsgesellschaft im Programm erlebbar zu machen und so mehr Menschen zu erreichen. Ebenso soll die Vielfalt in den einzelnen Häusern gefördert werdenn. Die Koordination der Aktivitäten übernimmt der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) gemeinsam mit dem ARD-Generalsekretariat.

Das Netzwerk besteht aus dem "ARD-Board Diversität", in dem Entscheider:innen aus Programm, Produktion und Personalmanagement vertreten sind, und einem fachlich ausgerichteten "ARD-Circle Diversität". Das Board ist unter anderem besetzt mit ARD-Programmdirektorin Christine Strobl, Degeto-Geschäftsführer Thomas Schreiber für die fiktionalen Formate und dem zweiten Chefredakteur ARD-aktuell Helge Fuhst für den Bereich Nachrichten und Information. Diese übergeordnete Vorgehensweise ergänzt bisherige Maßnahmen der einzelnen Rundfunkanstalten.

Um der Frage nach ökologischer Nachhaltigkeit als Gemeinschaftsaufgabe besser gerecht zu werden, wurde das "ARD-Board Ökologische Nachhaltigkeit" ins Leben gerufen. Die neue Einheit soll ARD-weit die Anstrengungen auf den Themenfeldern "Nachhaltige Medienproduktion", "Nachhaltiges Betriebsmanagement", "Nachhaltiges Eventmanagement", "Nachhaltige Verbreitung" sowie "Green IT" bündeln und weiter forcieren. Übergreifendes Ziel ist eine umwelt- und ressourcenschonendere Gesamtbilanz des ARD-Medienverbunds. Die Koordination liegt beim Bayerischen Rundfunk gemeinsam mit dem ARD-Generalsekretariat.