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Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte bietet 41 Filme aus 31 Ländern

Heute wurde das Programm des 12. Internationalen Nürnberger Filmfestivals der Menschenrechte veröffentlicht. Erstmals findet das im Zweijahresrhythmus stattfindende Festival in hybrider Form angeboten. Dabei umfasst die Kuratierung 41 Spiel- und Dokumentarfilme aus 31 Ländern, eröffnet wird am 29. September mit "Pebbles" des indischen Filmemachers Vinothaj P.S..

20.09.2021 14:51 • von Barbara Schuster
"Pebbles" eröffnet das NIHRFF (Bild: nihrff)

Heute wurde das Programm des 12. Internationalen Nürnberger Filmfestivals der Menschenrechte veröffentlicht. Erstmals findet das im Zweijahresrhythmus stattfindende Festival in hybrider Form angeboten. Dabei umfasst die Kuratierung 41 Spiel- und Dokumentarfilme aus 31 Ländern, eröffnet wird am 29. September mit "Pebbles" des indischen Filmemachers Vinothaj PS. Ihre Deutschlandpremiere feiern in Nürnberg "Decameron" von Rita Hui Nga Shu, "Delphine's Prayers" von Rosine Mbakam, "Non Western" von Laura Plancarte und Notturno" des Italieners Gianfranco Rosi. Acht Filme konkurrieren um den mit 2500 Euro dotierten "Internationalen Nürnberger Filmpreis der Menschenrechte", darunter Herr Bachmann und seine Klasse" oder Blutsauger". Bei der 12. Festivalausgabe, die unter Berücksichtigung der dann aktuell in Bayern und regional geltenden Covid-19 Maßgaben durchgeführt wird, setzen vor allem die Filme, die thematisch Solidarität und Widerstand in den Mittelpunkt stellen, besondere Akzente. "Mit unserem Filmprogramm wollen wir Künstler*innen und Perspektiven eine Plattform bieten, die sich dem zunehmenden Egoismus, gesellschaftlichen Spaltungen und kurzsichtigen nationalen Interessen, die gerade durch die COVID-19 Pandemie weltweit sichtbar werden, entgegenstellen. Zugleich verstehen wir unser Festival als Versuch einer gelebten solidarischen Praxis, die unterrepräsentierten Stimmen Gehör verschaffen möchte und sich um ein faires Miteinander aller bemüht", so Festivalleiterin Andrea Kuhn. Erstmals können zwei Drittel der Festivalfilme online via Cinemalovers angeschaut werden; im Rahmenprogramm findet sich eine Gesprächsrunde zum Thema "Globale Impfgerechtigkeit" statt. Infos unterwww.nihrff.de.