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Stabwechsel: BLM verabschiedet Siegfried Schneider

Bei der in hybrider Form abgehaltenen Amtsübergabe verabschiedete die Bayerische Landeszentrale für neue Medien am heutigen 16. September ihren Präsidenten. Nachfolger Thorsten Schmiege tritt das Amt offiziell zum 1. Oktober an.

16.09.2021 14:44 • von Frank Heine
Siegfried Schneider und Thorsten Schmiege (Bild: BLM)

Stabwechsel in der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM): Am 1. Oktober beginnt die Amtszeit im März dieses Jahres gewählten neuen Präsidenten Thorsten Schmiege. Er folgt auf Siegfried Schneider, der nach zehnjähriger Amtszeit in den Ruhestand geht. Schmiege war bislang BLM-Geschäftsführer und wird der vierte Präsident in der Geschichte der BLM.

In einer hybriden Veranstaltung mit mit Livestream und wenigen geladenen Gästen zelebrierte die BLM am heutigen 16. September die Amtsübergabe. Der bayerische Medienminister Florian Herrmann bezeichnete Schneiders Amtszeit als "eine Dekade Leidenschaft und Engagement für den Medienstandort Bayern." Schneider habe "den Medienstandort Bayern als Ganzes gestärkt und vielfältig weiterentwickelt."

In seinen Abschiedsworten ging Schneider auch auf die Herausforderungen in Corona-Zeiten ein: "Auch wenn das letzte Jahr bestimmt nicht leicht war für die Branche, können wir positiv in die Zukunft schauen. Lokaler Rundfunk in Bayern ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte. Gerade in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie hat er seine Systemrelevanz bewiesen."

Thorsten Schmiege, der seine Vorgänger zum "FC Bayern der Medienpolitik" kürte, blickte bereits in die Zukunft: "Nutzerschutz ist für mich wichtiger denn je. Es ist gerade der Nutzerschutz, der uns neben dem Erhalt der Medienvielfalt und der Förderung von Medienkompetenz besonders wichtig ist. Hier wollen und müssen wir noch mehr in die Breite wirken. Das Internet ist ein Booster für Meinungsfreiheit und Demokratie. Es darf aber nicht gleichzeitig zur ihrer größten Gefahr werden."