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Warner/Discovery: Finanzvorstände weiter optimistisch

AT&T-Finanzvorstand Pascal Desroches sieht keinen Grund, weshalb die Verschmelzung von WarnerMedia und Discovery in der ersten Jahreshälfte 2022 nicht zustande kommen sollte.

15.09.2021 17:03 • von Jörg Rumbucher

An der kürzlich abgehaltenen Media, Communication and Entertainment-Konferenz der Bank of America nahmen zahlreiche Finanzvorstände von Unternehmen teil, die direkt oder indirekt mit der Filmwirtschaft befasst sind. Darunter auch der CFO des Telekommunikationsgiganten AT&T Pascal Desroches. Er erklärte, dass der 43-Mrd.-Dollar-Fusion zwischen WarnerMedia und Discovery nichts im Wege stünde. Es sei zu erwarten, dass die Transaktion planmäßig in der ersten Jahreshälfte 2022 abgeschlossen sein werde. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Fusion genehmigt werden kann", so Desroches.

In seiner Rede sagte Desroches, dass die operative Kontrolle von Warner Bros., HBO und Turner durch Discovery nicht von Regierungsvorschriften zum Kartellrecht beeinträchtigt sein werde.

Ähnlich hatte sich zuvor Gunnar Wiedenfels, CFO Discovery, geäußert. Allerdings nannte er keine weiteren Details, wie die Streamingdienste HBO Max und Discovery+ unter dem gemeinsamen Warner Bros./Discovery-Dach operieren werden. "Wir haben unsere Strategie für die Markteinführung im Wesentlichen fertig", sagte Wiedenfels.