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Fernsehpreise für Özgür Yildirim und Jantje Friese

Noch vor der Open-Air-Gala am 16. September wurden elf Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Fernsehpreises in den Personenkategorien bekannt gegeben. Bei Wiedemann & Berg und beim "ZDF Magazin Royale" kam doppelte Freude auf.

14.09.2021 11:28 • von Frank Heine
Collage der ersten Presiträger- und trägerinnen (Bild: Deutscher Fernsehpreis)

Die Jury des Deutschen Fernsehpreises hat zwei Tage vor der Preisverleihung in Köln erste Gewinner und Gewinnerinnen in elf kreativen Personenkategorien der Programmbereiche Fiktion, Unterhaltung und Information bekannt gegeben.

Als bester Fiction-Regisseur setzte sich Özgür Yildirim mit der TNT-Serie Para - Wir sind King" durch. Bei Wiedemann & Berg durfte man sich gleich doppelt freuen. Neben dem Regisseur der mit dem TV-Arm W&B Television produzierten Serie behauptete sich auch Dark"-Autorin Jantje Friese in der Kategorie "Bestes Buch Fiktion" mit dem Finale der Netflix-Saga.

In der Bildgestaltung geht der DFP-Titel an Leah Striker für ihre Kameraarbeit in der ZDFneo-Serie "Unbroken" (Network Movie). Für den besten Schnitt wird die "Cutting Crew" von "How to Sell Drugs Online (Fast)" (Netflix/btf), Christoph Cepok, Rainer Nigrelli, David Wieching, ausgezeichnet. Auch am Wohlklang der von Michael Klaukien komponierten Musik im ARD-Mehrteiler Oktoberfest 1900" (BR, Degeto, WDR, MDR / Zeitsprung Pictures, Violet Pictures, Amalia Film, Maya Production) führte für die Jury kein Weg vorbei. Das Team eines anderen ARD-Mehrteilers, Oliver Hoese (Szenenbild), Maria Schicker (Kostüm), Gregor Eckstein und Jeanette Latzelsberger (Maske) von Das Geheimnis des Totenwaldes" (NDR, Degeto / Conradfilm, Bavaria Fiction), setzte sich in der Kategorie "Beste Ausstattung" durch.

Zu den Gewinnern im Bereich Unterhaltung zählt einmal mehr Jan Böhmermann, der gemeinsam mit Markus Hennig und Hanna Herbst für die Bücher zum "ZDF Magazin Royale" ausgezeichnet wurde. Die von Böhmermanns Firma Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld produzierte ZDF-Comedy triumphierte dank Michael König (Setdesign) und Kaja Manenbach (Szenenbild) auch bei der Ausstattung. Die beste Regieleistung im Unterhaltungssegment erkannte die Jury bei Frank Lieberich in der Sat1-Show "Catch! Die Deutsche Meisterschaft im Fangen" (LuckyPics , Brainpool).

Im Segment Information/Doku wurde die Bildgestaltung von Alexander Gheorghiu in der True-Crime-Serie Höllental" von ZDF und Kundschafter Film ebenso mit dem Deutschen Fernsehpreis belohnt wie die Arbeit von Philip Drangmeister und Xenia Kalinitchenko im Schnittraum an "Stern Crime: Der Alptraummann" (TVNow, Vox / 99pro media).