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Filmfest Hamburg lockt mit weiteren Highlights aus Cannes und Venedig

Das Filmfest Hamburg beschließt seine 29. Runde mit Jacques Audiards in Cannes von der Presse gefeiertem Wettbewerbsbeitrag "Wo in Paris die Sonne aufgeht". Zudem hat Festivalchef Albert Wiederspiel weitere spannende Beiträge aus Cannes, Venedig und Toronto bekanntgegeben.

31.08.2021 13:56 • von Barbara Schuster
"Wo in Paris die Sonne aufgeht" ist der Abschlussfilm des Filmfest Hamburg (Bild: Filmfest Hamburg/Neue Visionen)

Mit Jacques Audiards "Wo in Paris die Sonne aufgeht" wird das Filmfest Hamburg seine 29. Runde beenden. Dies gab das Festival heute bekannt. Somit holte sich Albert Wiederspiel einen weiteren Cannes-Wettbewerbstitel ins beeindruckende Line-up, zu dem auch schon "Die Geschichte meiner Frau" und "France" zählen. "Große Freiheit", der in der Reihe Un Certain Regard lief, wird das Filmfest Hamburg eröffnen.

Zum Abschlussfilm sagt Wiederspiel: "Mit diesem Film setzen wir bewusst einen Kontrapunkt zu unserem Eröffnungsfilm. Während 'Große Freiheit' von Sebastian Meise die unfreie Liebe im Nachkriegsdeutschland thematisiert, ist Audiards Beitrag ein Plädoyer für Freiheit und die vielseitige Liebe im 21 Jahrhundert." Mit Gaspar Noés "Vortex" und dem Debütfilm "Murina" von Antoneta Alamat Kusijanovic hat das Filmfest Hamburg zwei weitere Cannes-Beiträge im Gepäck.

Auch mit Beiträgen aus Venedig wird das Hamburger Festivalpublikum belohnt. So werden Paolo Sorrentinos Coming-of-Age-Drama "Die Hand Gottes" sowie "Land of Dreams" von Shirin Neshat und Shoja Azari zu sehen sein.

Einen tollen Gast begrüßt das Filmfest Hamburg mit Kenneth Branagh, der persönlich seinen neuen Film "Belfast" über seine Kindheit in Irland präsentiert. Weltpremiere feiert der Film beim Toronto International Film Festival.

Das 29. Filmfest Hamburg läuft vom 30. September bis 9. Oktober.