Festival

"Risiken und Nebenwirkungen" eröffnet Fünf Seen Filmfestival

Die Deutschlandpremiere von Michael Kreihsls Tragikomödie eröffnet morgen Abend das 15. Fünf Seen Filmfestival.

17.08.2021 15:22 • von Jochen Müller
Die österreichische Tragikomödie "Risiken und Nebenwirkungen" wird morgen Abend zur Eröffnung des Fünf Seen Filmfestival in Starnberg unter freiem Himmel zu sehen sein (Bild: Fünf Seen Filmfestival)

In Anwesenheit von Regisseur Michael Kreihsl und den Darsteller*innen Inka Friedrich und Thomas Mraz eröffnet die Deutschlandpremiere von Risiken und Nebenwirkungen" morgen Abend in Starnberg das 15. Fünf Seen Filmfestival.

Inka Friedrich spielt in der Tragikomödie Kathrin, die dringend eine Spenderniere braucht. Doch ihr Ehemann Arnold (Samuel Finzi) zögert. Als sich Götz (Thomas Mraz), ein gemeinsamer Freund des Paares, bereit erklärt, eine Niere zu spenden, ist nicht nur dessen Ehefrau Diana (Pia Hierzegger) empört.

Ein Eröffnungsfilm, der auch die von Festivalindentant Matthias Helwig skizzierte Zielrichtung des Festivals verkörpert: "Mit diesem Fünf Seen Filmfestival wollen wir eine Perspektive aufweisen, eine Hoffnung, mit Bildern und Geschichten die Meinung des anderen zu akzeptieren und eventuell mit ihr einen in die Zukunft weisenden Kompromiss zu finden."

"Die Freude an der breiten Leinwand hat die vergangenen Monate überdauert. In ihnen hat gerade das kulturelle Leben manche Einschränkungen erfahren. Große Erwartungen gelten nun einer verantwortungsvoll gestalteten Rückkehr zu mehr Normalität. Davon zeugt dieses Filmfest", betont Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in einem Grußwort.

Die für die Filmwirtschaft zuständige Digitalministerin Judith Gerlach ergänzt: "Die herausfordernde Zeit, die hinter uns liegt, hat die Sehnsucht nach etwas Schönem stark steigen lassen. Wir können also einen Kurzurlaub für die Sinne gut brauchen. Und genau dafür steht das Fünf Seen Filmfestial: Zwei Wochen Filmgenuss vom Feinsten."

Von 18. bis 31. August präsentiert das Fünf Seen Filmfestival an den Spielstätten Starnberg, Gauting, Schloss Seefeld und Weßling auf zwölf Leinwänden mehr als 150 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Mitteleuropa, darunter acht Welt- und 21 Deutschlandpremieren.

Weitere Informationen unter www.fsff.de.