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Drei deutsche (Ko-)Produktionen im Dokumentarfilmwettbewerb von Kitzbühel

Jeweils neun Spiel- und Dokumentarfilme sowie 30 Kurzfilme sind für das Wettbewerbsprogramm des Filmfestival Kitzbühel nominiert worden. Um die "Gams" als bester Dokumentarfilm konkurrieren auch drei deutsche (Ko-)Produktionen.

12.08.2021 14:40 • von Jochen Müller
Im Dokumentarfilm des Filmfestival Kitzbühel: "Bilder (m)einer Mutter" (Bild: Melanie Lischker)

Drei deutsche (Ko-)Produktionen gehen beim Filmfestival Kitzbühel (23. bis 29. August) ins Rennen um die "Gams" als bester Dokumentarfilm. Neben Produktionen aus Österreich (Harald Aues "Ein Clown ' Ein Leben", Lukas Ladners Eva-Maria"), Polen, Portugal, Dänemark und Israel sind als rein deutsche Produktionen Melanie Lischkers "Bilder (m)einer Mutter" und Hille Nordens Heimat sucht Seele" sowie die philippinisch-deutsche Koproduktion "A House in Pieces" (Regie: Jean Claire Dy und Manuel Domes) nominiert.

"Es ist uns gelungen, für den Wettbewerb ein einerseits sehr diverses, hinsichtlich der verschiedenen Genres aber auch sehr umfassendes Spielfilmprogramm zu erstellen, das von Komödie bis Arthouse-Drama das ganze Panorama des Weltkinos abdeckt. Die kuratierten Filme erfüllen höchste kinematografische Ansprüche und man kann sich auf viele Entdeckungen freuen, die ihre Europapremiere in Kitzbühel feiern. Wir freuen uns weiters, dass in diesem Jahr sehr viele Filme von Regisseurinnen eingereicht wurde, so dass wir uns in den Wettbewerbsprogrammen weiter der 50/50-Quote annähern. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Maßnahmen, die zur Förderung filmschaffender Frauen gesetzt werden, auch greifen. Vor allem in der Kurzfilmauswahl finden sich heuer sehr starke Beiträge österreichischer Filmemacherinnen", sagt der Programmleiter des Filmfestival Kitzbühel, Markus Mörth, über das Wettbewerbsprogramm, das neben neun Dokumentarfilmen neun Spielfilme und 30 Kurzfilme umfasst.

Die Preisverleihung, für die Drehbuchautor Felix Mitterer bereits als Ehrenpreisträger feststeht, findet am 28. August statt.

Weitere Informationen unter www.ffkb.at.