Kino

Studenten-Oscar-Rennen mit deutscher Beteiligung

Sieben Studierende an deutschen Filmhochschulen können sich Hoffnungen auf eine Auszeichnung mit dem Studenten-Oscar machen. Darunter ist Simon Denda mit dem Drama "Adisa". Die HFF München ist gleich dreifach im Rennen.

12.08.2021 14:10 • von Heike Angermaier
"Adisa" hat Chancen auf einen Student*innen-Oscar (Bild: HFF München)

Sieben Studierende bzw. Absolvent*innen an Deutschen Filmhochschulen können sich Hoffnungen auf eine Auszeichnung mit dem Studenten-Oscar machen. Gestern veröffentlichte die Academy die Liste der Finalist*innen. Darunter befindet sich Simon Denda mit dem Drama "Adisa". "Adisa", ein in Kenia spielendes Politdrama, entstand an der HFF München und konkurriert in der Kategorie Spielfilm bzw "Narrative" mit sechs weiteren Titeln. Von deutscher Seite dabei sind außerdem Katharina Rivilis und "Day X" von der DFFB, Jerry Hoffmann und "I Am" von der Hamburg Media School und Murad Abu Eisheh und Tala'vision" von der Filmakademie Baden-Württemberg. Der Film wurde bereits bei den First Steps Awards mit dem Michael-Balhhaus-Preis für die Kameraarbeit gewürdigt. Mit im Rennen in der Kategorie "Narrative" sind außerdem noch drei Beiträge anderer internationaler Hochschulen.

Im Bereich Dokumentarfilm hat Moritz Mueller-Preisser und sein Film "Haeberli" über einen Querkopf aus St. Moritz nur zwei Konkurrent*innen. In der Kategorie "Alternative/Experimental" können die Regisseur*innen des Spots "Apocalypse Baby, We Advertise the End of the World", Camille Tricaud und Franziska Unger, auf einen Academy Award hoffen. Die beiden letztgenannten Filme entstanden ebenfalls bei der HFF München, deren Absolvent Alex Schaad 10^6 für Invention of Trust" mit einem Studenten-Oscar gewürdigt wurde.

Am 21. Oktober werden die renommierten Auszeichnungen verliehen.

Die Liste der Finalist*innen